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25.07.2010

Das Rüstzeug für viele Entscheidungen erhalten

Sie wurden für ihre guten Noten geehrt: Johannes Heekerens, Sozialwesen (1,38), Stefanie Graf, Wirtschaft (1,55), Ann-Kathrin Geiger, Wirtschaft (1,55), Marc Mosler, Technik (2,12) und Michael Schmid, Technik BOS (2,14). Foto: Romi Löbhard
Bild: Romi Löbhard

Landsberg Das Sportzentrum war gerade groß genug, um Angehörige und Absolventen der diesjährigen 12. Klassen von Fachoberschule und erstmals auch Berufsoberschule der Beruflichen Oberschule Landsberg zu fassen. 202 von 220 angetretenen Zwölftklässlern haben das Ziel erreicht und konnten ihr Abschlusszeugnis in Empfang nehmen.

Fünf von ihnen wurden für ihre herausragenden Leistungen besonders geehrt und ausgezeichnet. Johannes Heekerens (sozialer Zweig) war dabei der Beste: "1,38" steht als Durchschnittsnote auf seinem Zeugnis. Im Bereich Wirtschaft sind es Ann-Kathrin Geiger und Stefanie Graf mit jeweils 1,55, bei den Technikern ist es Marc Mosler (2,12). Der Beste des ersten BOS-Jahrgangs in Landsberg, Abteilung Technik, ist Michael Schmid (2,14).

"Sie haben in den vergangenen Monaten Ihren Arbeitseinsatz kontinuierlich nach oben geschraubt", lobte Schulleiter Oswald Kurr in seiner Ansprache die Schüler, "und haben in Ihrem Mut und Einsatz nicht nachgelassen." Die anfängliche Führung sei gelockert worden: "Wir konnten Ihre Hand schrittweise wieder loslassen". Die nach überstandenen Prüfungen frei gewordene Zeit habe auch etwas mit freier Energie zu tun, sagte Kurr. "Nutzen Sie diese und nehmen Sie entsprechende Herausforderungen an!"

Neben Lob und Anerkennung für alle in der Schulfamilie Beschäftigten schickte Kurr viele Dankesworte an Landrat und Kreisräte, die stets offen seien für die Belange seiner Schule. Außerdem dankte er den vielen Praktikumsbetrieben für das reichhaltige Angebot an Praktikumsplätzen.

Das Rüstzeug für viele Entscheidungen erhalten

Nur nicht den Weg gehen, den alle gehen

"Geht jeden Weg, nur nicht den, den alle gehen." Das riet Josef Lutzenberger, ehemaliger Lehrer der Beruflichen Oberschule Landsberg, den Absolventen. Der jetzige Bürgermeister von Utting vertrat Landrat Walter Eichner.

"Ihr könnt jetzt neue Entscheidungen treffen", erklärte Landsbergs Zweiter Bürgermeister Norbert Kreuzer den Absolventen gegenüber, "das Rüstzeug dafür habt ihr hier bekommen." In diesem Zusammenhang lobte Kreuzer die Bayerische Fachoberschule; sie habe einen guten Ruf, sei zukunftsorientiert.

Elternbeiratsvorsitzender Elmar Hartmann sprach von dem zuweilen beschwerlichen Weg, den Schule bereite. "Glauben Sie an sich selbst und an Ihre Ziele, haben Sie Visionen", riet Hartmann den jungen Erwachsenen. Nach einem kurzen Rückblick von Schülersprecher und Absolvent Johannes Heekerens auf die gemeinsam verbrachten Schuljahre wagte die dritte Schülersprecherin Kristin Häckl (11. Klasse) einen vorsichtigen Blick in die Zukunft und mögliche Berufe.

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