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Landsberg

27.08.2018

Der Kunstpreis wird auch ein mystisches Erlebnis

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5 Bilder
Die Nominierten: Das Projekt „Mandragora“ der Gruppe „Randerscheinungen“ hier bei Dreharbeiten am Lech
Bild: Thorsten Jordan

Die Gruppe „Randerscheinungen“ ist für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert. Sie hat bei einem Videodreh die Fischzucht Sandau in eine andere Welt versetzt.

Bei der Fischzucht Sandau laufen mystische Wesen am Lech entlang. Sie steigen in ein Boot und rudern. Sie tragen schwarze Kutten und haben Bemalungen am Körper. Die wenigen Spaziergänger bei Sandau sind überrascht. Sie sind mittendrin im neuen Theaterprojekt der Gruppe „Randerscheinungen“, die dort Aufnahmen für ihr Video macht. Die Gruppe ist für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert.

Eines kann man schon jetzt versprechen: Es wird ein spannender und vielschichtiger Abend am 15. September. Neben dem Ellinor Holland Kunstpreis (2000 Euro), wird der Preis der VR-Bank Landsberg-Ammersee (1000 Euro) und der von Allianz Klos (1000 Euro) verliehen. Und es gibt in diesem Jahr zwei weitere Preise. Erstmals stellt Joachim Feller einen Sonderpreis für die beste Performance zur Verfügung. Preisgeld: 1000 Euro. „Die Kletterei“in Kaufering von Markus Wasserle spendiert einen Nachwuchspreis (500 Euro), den Wasserle gemeinsam mit der Redaktion des LT vergibt.

Ein Abend voller Magie, Musik und einem Hauch Musical

Als Gaststar stattet Klarinettist David Schöndorfer Landsberg mal wieder einen Besuch ab. Und der Magier Louis von Eckstein (Frank Feigl) will den Landsbergern einen zauberhaften Empfang bereiten. Die Preisverleihung findet wie immer im Rahmen der Langen Kunstnacht am Samstag, 15. September, statt. Alle Nominierten werden dabei mit ihren Projekten zu sehen sein. Das diesjährige Thema: „Ungewöhnlich in jedem Format.“ Die nominierten Künstler arbeiten derzeit an ihren Beiträgen. Es sind: Der Regionalverband Bildender Künstler (RBK) mit einem Gesamtkunstwerk und Einzelkunstwerken. „Ich war begeistert von der großen Resonanz bei den Mitgliedern“, sagt Silvia Großkopf im Gespräch mit dem LT. „Wir werden das Foyer in seiner gesamten Größe zu nutzen wissen“, sagt sie geheimnisvoll. Auch eine Live-Performance ist geplant.

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Die Künstler des Projekts „Randerscheinungen“ Max von Theben, Emanuel Kasprowicz und Lydia Dittlein bieten eine Theaterperformance, ein audiovisuelles Projekt namens „Mandragora“. Mit okkult-raunender Musik und tänzerischen Elementen an schwebenden Aerial-Hoop-Ringen entführt „Mandragora“ in eine fremde Welt aus mysteriösen Klängen und wilden Kreaturen, menschlichen wie tierischen Ursprungs. Sänger und Frontmann ist der Musicalstar Emanuel Kasprowicz. Die Choreografie an den Ringen liegt in den Händen von Lydia Dittlein vom Moving Art Studio. Regina Kläger, Tine Polzer und Souhaila Amade sind auf der Bühne zu sehen, Regie führt Max von Theben.

Was hat es mit dem geheimnisvollen Flugzeug im Lech auf sich?

Die Künstlerin Gabriele Lockstaedt will ein besonderes Kunstwerk erstellen. Details will die Künstlerin noch nicht verraten. Außer dass es sich um ein Umweltprojekt handelt. „Eine Nachbarin hat mir erzählt, dass ein altes Flugzeug im Lech liegt, das Thema hat mich interessiert“, erzählt sie.

Im Bereich Film ist Ulla Geiger nominiert. Sie drehte mit über 60 Jahren ihren ersten eigenen Independent Film. „Wir drehen keinen Film“ heißt ihr Projekt, mit einem grandiosen Hauptdarsteller, der eine Kamerafrau sein Leben filmen lässt, um zu verstehen, warum all seine Beziehungen scheitern.

Ulla Geigers Film wird in der Landsberger Kunstnacht vor der Preisverleihung ab 17 Uhr im Filmforum im Stadttheater zu sehen sein. Weitere Spieltermine werden noch bekannt gegeben. Geiger ist oft im Fernsehen zu sehen - allerdings als Schauspielerin, ob in „Fack ju Göhte 3“, „Rosenheim-Cops“, „München Mord“ oder in „Sommer in Orange“ von Marcus H. Rosenmüller. Das Olympia-Filmtheater zeigt in der Kunstnacht ebenfalls einen besonderen Film.

Es gibt klassische Klavierklänge

Den Dokumentarfilm-Gewinner von Snowdance „Last Fisherman“. Der Film wird außer Konkurrenz gezeigt.

Für den musikalischen Teil ist bei der Preisverleihung Markus Philipper aus Untermühlhausen zuständig. „Bei ihm paart sich Intelligenz mit Emotion“, sagt sein Klavierlehrer und Mentor Maximilian Hofbauer über den Pianisten.

Die genannten Künstler sind für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird wie immer im Rahmen einer Benefizgala im Stadttheater verliehen. Die ersten vier Preise werden von der Jury (Kultur-Bürgermeister Axel Flörke, „Snowdance“-Chef Tom Bohn und LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger) vergeben. Den Nachwuchspreis vergibt die Redaktion mit Markus Wasserle.

Kunstnacht Die nominierten Künstler werden in Porträts im Landsberger Tagblatt vorgestellt. Zudem erscheint am Dienstag, 11. September, eine Beilage im LT, die alle Künstler des Ellinor Holland Kunstpreises und der Gala vorstellt und einen Überblick über Künstler der Kunstnacht gibt. Karten für die Ellinor Holland Kunstpreisgala gibt es im Stadttheater Landsberg im Theaterbüro und im Reisebüro Vivell. (Ticketservice des LT: 08191917412)

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