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Bebauungsplan

16.01.2013

Fotovoltaik-Anlage genehmigt

Geltendorfer Gemeinderat will Planer selbst bestimmen

Geltendorf Der Geltendorfer Gemeinderat hat jetzt die Weichen für eine Fotovoltaikanlage auf einem Hektar Fläche südlich der Kläranlage von Walleshausen zugestimmt. Die Antragsteller müssen die Aufstellung des Bebauungsplanes zahlen und die Planung dem von der Gemeinde vorgeschlagenen Büro übertragen, so der Zusatz im Beschluss. Außerdem soll das Gelände nicht „Energiepark“ benannt werden, sondern im Namen nur Fotovoltaik führen, so eine weitere Auflage. Weitere Themen im Gemeinderat waren:

Widerspruch Gegen einen Bescheid über die Herstellungsbeiträge für die Wasserversorgung gibt es einen Widerspruch. Laut Bürgermeister Wilhelm Lehmann (CSU) sehen die Eigentümer eines Doppelhauses die Geschossfläche falsch berechnet. In der Verwaltung sei die Berechnung überprüft worden, die ursprüngliche Berechnung sei richtig. Der Widerspruch soll jetzt dem Landratsamt vorgelegt werden.

Bahnausbau Die in einigen Jahren geplante Elektrifizierung der Bahnlinie Geltendorf-Memmingen-Lindau und Einführung von Neigetechnikzügen wird einen Anstieg der Lärmbelastung bringen, fürchtet der Gemeinderat und pocht auf Lärmschutzmaßnahmen. Die Gemeinde ist im Vorfeld der Planfeststellung um eine Stellungnahme gebeten worden. Lehmann berichtete von einer Informationsveranstaltung in Kaufering. Dort habe es geheißen, dass es zu keiner Lärmerhöhung komme. Für Lehmann ist dies jedoch unlogisch, er geht davon aus, dass Millionen teure Modernisierungen mehr Bahnverkehr nach sich ziehen werden. Die E-Loks seien zwar leiser, so Lehmann, er habe aber noch keine konkreten Zahlen seitens der Bahn bekommen. Eckhart-Georg Miehle (SPD) fügte an, dass die Neigetechnikzüge schneller fahren würden und so auch lauter seien. Der Gemeinderat beschloss, Lärmschutzmaßnahmen zu fordern, außerdem solle die Gemeinde weiter an den Planungen beteiligt werden.

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Gehweg Entlang der Walleshauser Straße in Kaltenberg kann ein Gehweg gebaut werden. Wie Lehmann mitteilte, konnte die Gemeinde den nötigen Grund erwerben. An einem Teilstück der Schwabhauser Straße führt schon ein Gehweg zum Einkaufszentrum.

Bahnhof Walleshausen Bauwünschen auf dem Grundstück des Walleshauser Bahnhofs steht die Gemeinde negativ gegenüber. Zum einen wolle man dort keine Verdichtung, hieß es, zum anderen liege die Fläche teilweise im Hochwasserbereich der Paar. Außerdem müssten aus Lärmschutzgründen 25 Meter Abstand zu den Bahngleisen eingehalten werden. An der breitesten Stelle sei das Grundstück aber nur 32 Meter breit, es müsste also ein Gutachten hinsichtlich der Lärmschutzproblematik gemacht werden. Der Gemeinderat lehnte es ab, eine Einbeziehungssatzung für das Grundstück aufzustellen. (smi)

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