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Fuchstal

24.06.2019

Fuchstal: An der B17 soll ein neues Gewerbegebiet entstehen

Auf dem Streifen westlich der Bundesstraße bis zur bewaldeten Hangkante möchte die Gemeinde Fuchstal ein neues Gewerbegebiet ausweisen.
Bild: Andreas Hoehne

Eine Firma aus dem Landkreis möchte ihren Standort nach Fuchstal verlegen. Was sonst noch geplant ist.

Mit der mittlerweile 21. Änderung des Flächennutzungsplans möchte die Gemeinde Fuchstal die Voraussetzungen für die Ausweisung eines etwa zehn Hektar großen Gewerbegebietes westlich der Bundesstraße 17 schaffen. So sieht es die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am kommenden Donnerstag (Beginn ab 20 Uhr) im Rathaussaal vor.

Es fehlen Gewerbeflächen

Wie Bürgermeister Erwin Karg auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte, beschäftige man sich schon seit Längerem mit dieser Planung. Grundlage ist zum einen, dass die bestehenden Gewerbeflächen in Asch mittlerweile alle vergeben worden seien, zum anderen gebe es den Plan einer größeren, im Landkreis bereits ansässigen Firma, die ihren Standort an diese äußerst verkehrsgünstige Stelle verlegen möchte. Das zu überplanende Gebiet wird laut Erwin Karg von einem rund 600 Meter langen Streifen der Bundesstraße begrenzt, der an der Einmündung der Staaatsstraße 2055 von Asch beginnt und an dem Feldweg gegenüber dem Gasthaus Hohenwart endet. Die Ausdehnung in Ost-West-Richtung beträgt zwischen 140 Metern und 180 Metern und reicht jeweils bis an die bewaldete Hangkante.

Firma will 70 Prozent der Fläche nutzen

Die Firma, deren Namen Bürgermeister Karg unserer Zeitung nicht nennen wollte, möchte etwa 70 Prozent der Grundfläche nutzen, den südlichen Bereich beabsichtige die Gemeinde als neues Gewerbegebiet für Betriebe, die sich am Ort ansiedeln wollen, zu verwenden.

Bis auf ein Gehöft sei das betreffende Areal bislang unbebaut. Da aber an den Enden und auf der Ostseite der Bundesstraße bereits Häuser stehen, könne man nicht von einer Zersiedlung der Landschaft sprechen, meinte Rathauschef Erwin Karg auf Nachfrage des LT. In der Sitzung am Donnerstag wollen die Räte auch über die Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans und die Vergabe des Planungsauftrags an ein Ingenieurbüro beraten.

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