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Papierbach

28.11.2019

Hotelbau: Die SPD hat noch viele Fragen

Der im ULP geplante Kulturbau sorgt in Landsberg weiter für Diskussionen.

Die Stadtratsfraktion will, dass die Verwaltung einen Sachstandsbericht liefert

Die SPD im Landsberger Stadtrat hat weiteren Informationsbedarf zum geplanten Kulturbau im „Urbanen Leben am Papierbach“ (ULP). Die Fraktion hat beantragt, dass im Plenum dazu ein aktueller Sachstandsbericht gegeben wird. Dem Stadtrat sei bislang lediglich in einer kurzen Präsentation die deutliche Veränderung des Kulturbaus präsentiert worden.

Weitergehende offizielle Informationen vermisse die SPD. Über die Information im Stadtrat hinaus habe der Investor nur darüber informiert, dass der Betreiber für das dort nun neu geplante Hotel bereits gefunden sei, und dass die Stadt Landsberg die Entwicklung eines Kulturhotels sehr positiv aufgenommen habe. Weiter hießt es in dem SPD-Antrag: „Auch wurde der nunmehr favorisierte, im Wettbewerb zweitplatzierte Entwurf noch nicht dem Stadtrat vorgestellt. Der Kenntnis des Stadtrats entzieht sich deshalb derzeit, was genau von der Stadt Landsberg so sehr positiv aufgenommen wurde. Dies ist zu ändern.“

Nach ihren momentanen Informationen gehe die SPD davon aus, dass aufgrund der umfassenden Änderung des geplanten Gebäudes und wegen der Änderung der geplanten Nutzung (von Boardinghouse zu Hotel) der Bebauungsplan geändert werden müsse. Eine definitive Stellungnahme der Verwaltung liege hierzu aber noch nicht vor.

Konkret will die SPD vor allem wissen, wie sich das vorgesehene Raumprogramm für die Kultur von der bisherigen Planung unterscheide. Außerdem geht es darum, inwiefern die kulturelle Nutzung nach dem neuen Entwurf getrennt vom Hotelbetrieb ist, ob eine Änderung des Bebauungsplans erforderlich ist, ob sich durch die Änderung der Räume und der Nutzung Auswirkungen auf die SoBoN-Berechnung ergeben und inwiefern sich die prognostizierte Verkehrsbelastung durch eine andere Nutzung ändere.

Eine frühzeitige Information sei auch für den Investor erforderlich, heißt es in der Anfrage der SPD weiter: „Es sollte nicht der Anschein entstehen, dass der Stadtrat die Planungshoheit aus der Hand gibt. Und der Investor soll in der Lage sein, noch vor einer Abstimmung über einen fertigen Bebauungsplan auf die Meinung des Stadtrats reagieren zu können.“ (lt)

Die Diskussion ist geschlossen.

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