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Klimawandel im Landkreis: Kein Grund zur Entwarnung

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Kommentar Von Gerald Modlinger
21.03.2019

Wie ist die Studie zum Klimawandel im Landkreis Landsberg zu bewerten. LT-Redakteur Gerald Modlinger gibt Antworten.

Auf den ersten Blick liest sich die im Umweltausschuss des Kreistags vorgestellte Klimawandelstudie tatsächlich wie eine Entwarnung. Ein Katastrophenszenario ist bis zur Mitte des Jahrhunderts zwischen Lech und Ammersee nicht zu erwarten. Die prognostizierten Veränderungen beinhalten sogar etliche positive Aspekte: Die Biergartensaison verlängert sich und auf den Wiesen und Äckern kann es länger wachsen.

Eine entscheidende Einschränkung

Die Studie weist jedoch eine entscheidende Einschränkung auf. Sie blickt nur 30 Jahre voraus. Und wenn sich in dieser Zeit die durchschnittliche Jahrestemperatur um ein Grad erhöht, ist das doch eine sehr dynamische Entwicklung. Sollte sich dieser Prozess auch in den folgenden 30 oder 60 Jahren fortsetzen, würde sich der Klimawandel nicht mehr ganz so entspannt betrachten lassen.

Deshalb wäre es eine falsche Konsequenz, einfach so weiterzumachen wie bisher. Es spricht einiges dafür, dass der fossile Energieverbrauch die Erderwärmung zumindest verstärkt. Daher müssen die Menschen - gerade diejenigen, die die meiste Energie beanspruchen - ihren gesamten Ressourcenverbrauch hinterfragen.

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Denn es geht nicht nur um den Lechrain, der das Glück hat, in einer gemäßigten Klimazone zu liegen. Woanders auf der Welt zeigen sich schon viel deutlichere Auswirkungen des Klimawandels. Sie haben auch Folgen für uns, spätestens dann, wenn sich Menschen auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen auf den Weg machen ...

Mehr zur vorgestellten Studie: Klimawandel: Alles nicht so schlimm im Landkreis Landsberg?

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