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Landkreis Landsberg
25.11.2021

Landkreis Landsberg boostert über 30-Jährige vorwiegend mit Moderna

Die Biontech-Lieferungen werden auch für das Penzinger Impfzentrum gedeckelt.
Foto: Julian Leitenstorfer (Archivfoto)

Biontech-Lieferungen werden momentan gedeckelt. Davon ist auch das Penzinger Impfzentrum betroffen. Der Landkreis gibt Details zu den Auffrischimpfungen bekannt.

Nach einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums werden derzeit die Lieferungen des mRNA-Impfstoffs von Biontech an die Impfzentren bundesweit auf die Höchstbestellmenge von 1020 Impfdosen pro Woche gedeckelt. Wie das Landsberger Landratsamt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, ist auch für das Impfzentrum in Penzing für kommenden Dienstag (30. November) exakt diese Liefermenge angekündigt. Der Impfstoff des Herstellers Moderna dagegen ist auch in Penzing in ausreichend großer Menge verfügbar und bestellbar.

Die ständige Impfkommission (Stiko) hat kürzlich ihre Covid-19-Impfempfehlung dahingehend ergänzt, dass nun allen Personen ab 18 Jahren eine Auffrischimpfung oder Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen wird. Die Stiko hat den Impfstoff von Moderna auf die Anwendung für über 30-Jährige beschränkt, da sich bei Jüngeren ein geringes Risiko für Herzmuskelentzündungen als Impfnebenwirkung gezeigt hat.

Booster-Impfungen: Über 30-Jährige bekommen in Penzing fast ausschließlich Moderna

Dies führt in der Konsequenz dazu, dass Impfungen, insbesondere auch Auffrischimpfungen im Moment für alle Impflinge über 30 Jahren auch am Impfzentrum in Penzing fast ausschließlich mit dem mRNA Impfstoff von Moderna vorgenommen werden. Die Stiko empfiehlt, dass für die Auffrischungsimpfung möglichst der mRNA-Impfstoff verwendet werden soll, der bei der Grundimmunisierung verwendet wurde. Ist dieser nicht verfügbar, kann auch der jeweils andere mRNA-Impfstoff eingesetzt werden.

„Das Paul-Ehrlich-Institut hat noch einmal deutlich gemacht, dass beide mRNA-Impfstoffe von Moderna und von Biontech/Pfizer gleichermaßen sehr gut für Erst,- Zweit- oder auch Booster-Impfungen geeignet sind. Bei der Booster-Impfung mit Moderna wird nur die Hälfte der Impfdosis einer Grundimmunisierung benötigt. Neueste Studien zeigen, dass eine Kreuzimpfung, das heißt eine Booster-Impfung mit Moderna bei Biontech-Geimpften besser gegen eine COVID-19-Erkrankung schützen könnte. Zudem scheint die Moderna-Impfung auch etwas länger Impfschutz zu bieten“ so Dr. med. Dipl.-Jur. Univ. Julia M. Greipel, Ärztin am Impfzentrum Penzing.

Auffrischimpfungen in der Regel erst nach fünf Monaten möglich

Auffrischimpfungen werden frühestens 5 Monate nach vollständigem Impfschutz durchgeführt. Personen die früher kommen, können deshalb nicht geimpft werden, darauf weist das Impfzentrum Penzing ausdrücklich hin. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits nach vier Wochen die Auffrischungsimpfung erhalten. (lt)

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