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Lumpiger in Landsberg: Feiern an traurigen Tagen?

Lumpiger in Landsberg: Feiern an traurigen Tagen?
Kommentar Von Dominic Wimmer
20.02.2020

Es gibt vereinzelt Kritik, dass der Fasching in Landsberg nach dem Blutbad von Hanau nicht abgesagt wurde. Ein Kommentar von LT-Redakteur Dominic Wimmer zu diesem Thema.

Der Lumpige Donnerstag ist gestern mit traurigen Nachrichten gestartet. Die schreckliche Bluttat von Hanau sorgte nicht nur in Deutschland, sondern in aller Welt für Entsetzen. Viele, die sich freigenommen hatten, um in Landsberg zu feiern, bekamen von diesem Vorfall aber gar nichts mit. Denn am Lumpigen ist Ausnahmezustand in Landsberg. Familien, Vereine, Gruppen und Freunde verabreden sich von langer Hand, um diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern. Oft wird schon morgens mit einem Weißwurstfrühstück gestartet, bevor es zum Feiern in die Innenstadt geht.

In München wurde das Faschingstreiben auf dem Viktualienmarkt kurzerhand abgesagt – aus Respekt vor den Opfern der Wahnsinnstat von Hanau. In Landsberg gab es vereinzelt Kritik, dass der Umzug hier nicht auch kurzfristig abgesagt wurde. Bei solchen Entscheidungen ist Fingerspitzengefühl gefragt und es stellt sich die Frage: Gibt es eine Messlatte, wann Feiern angebracht ist und wann nicht? Jeden Tag gibt es schlimme Nachrichten aus aller Welt über Anschläge und Unglücke. Es lässt sich trefflich darüber streiten, wann man Großevents wie den Lumpigen absagt und wann nicht.

Lesen Sie dazu auch:Beim Faschingsumzug geht es mit der Gondel über den Lech

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.02.2020

ich dachte immer in einem Kommentar bezieht man Stellung???

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