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Landsberg

20.04.2019

Nach Familienstreit: Betrunkener Familienvater landet in Psychiatrie

Ein Streit unter Eheleuten rief die Polizei in Landsberg am Lech auf den Plan.
Bild: Wolfgang Widemann (Archivfoto)

Nach einem Streit mit seiner Ehefrau setzt sich ein betrunkener 56-Jähriger in Landsberg ins Auto, rammt ein Müllhäuschen - und landet schließlich in der Psychiatrie.

Unschönes Ende eines Familienstreits in Landsberg: Ein 56-jähriger Familienvater hatte sich am Karfreitag gegen 13 Uhr zunächst mit seiner 30 Jahre jüngeren Ehefrau einen verbalen Schlagabtausch geliefert. Anschließend artete der Streit zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen dem Paar aus.

Hierbei kam es laut Polizeiangaben zu wechselseitigen Körperverletzungen. Die herbeigerufenen Polizisten sprachen deshalb ein Kontaktverbot gegen den Ehemann aus.

Gegen 19 Uhr ging dann erneut eine Meldung bei der Polizei ein. Der 56-Jährige habe beim Ausfahren aus der Hofausfahrt mit seinem Pkw die gegenüberliegenden Mülltonnenhäuschen umgefahren (Sachschaden: 500 Euro). Danach setzt der Mann seine Fahrt fort, steuerte sein Auto in Richtung Ortsmitte.

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Alkoholtest ergibt Wert weit jenseits des Erlaubten

Dort wurde er schließlich von einer Streife der Polizeiinspektion Landsberg am Lech angehalten. Ein Alkoholtest ergab einen Wert weit entfernt des Erlaubten. Der Führerschein wurde sichergestellt.

Nachträglich wurde noch bekannt, dass der Mann vor dem Wohnanwesen noch auf ein vorbeifahrendes Auto eingeschlagen und dieses am Fahrzeugheck beschädigt hatte. Hierbei war ein Sachschaden in Höhe von etwa 150 Euro entstanden.

Landsberg: Betrunkener lässt sich in Psychiatrie einweisen

Aufgrund der Gesamtumstände und psychischen Ausnahmesituation wurde der Mann dann auf eigenen Wunsch in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht und dort stationär behandelt.

Den Mann erwarten nun mehrere Strafverfahren. Unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr. (AZ)

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