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Pflegesituation im Landkreis Landsberg: Was sind die Antworten?

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Kommentar Von Gerald Modlinger
03.04.2019

Die Prognosen in Sachen Pflegebedarf sehen nicht gerade rosig aus. LT-Redakteur Gerald Modlinger wagt einen Blick in die Zukunft.

In gut zehn Jahren wird man im Landkreis Landsberg doppelt so viele Pflegekräfte brauchen als momentan. Diese prognostizierte Zahl macht wohl am augenscheinlichsten, was im Pflegebereich auf uns zukommt. Es ist eigentlich nicht vorstellbar, wie dieser Bedarf gedeckt werden kann. Es mag ja sein, dass Pflegetätigkeiten gar nicht so schlecht bezahlt werden, wie das gemeinhin vermutet wird. Aber selbst wenn das Image dieses Berufs sich langsam bessern sollte, so stellt sich doch die Frage, woher die zusätzlichen Mitarbeiter in einer Region mit Vollbeschäftigung und vielen anderen attraktiven Arbeitsplätzen kommen sollen.

Man muss pflegenden Angehörigen unter die Arme greifen

Antworten auf diese Herausforderungen sind schwer zu geben. Das zeigte auch die Sitzung des Senioren- und Sozialpolitischen Ausschusses. Vielleicht könnte die zu erwartende Pflegekrise aber zumindest etwas gelindert werden, wenn der bislang hohe Anteil häuslicher Pflege durch Angehörige erhalten bleiben kann.

Dann muss die Gesellschaft auch dafür sorgen, dass diese Menschen nicht selbst materiell in Not geraten und zum Beispiel auch mit Blick auf die Sozialversicherung finanziell abgesichert sind. Sie dürfen auch gegenüber ihrer bisherigen Erwerbstätigkeit nicht (wesentlich) schlechter gestellt sein und die Durchlässigkeit zwischen Erwerbs- und Familienarbeit muss gewährleistet werden.

Lesen Sie den Artikel zum Kommentar: So dramatisch könnte die Situation im Pflegebereich werden

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