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Stadtlauf in Landsberg

03.10.2017

Regen kann Läufer nicht bremsen

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Pech hatten die Kinder: OB Mathias Neuner (links) gab zwar wie vorgesehen um 11 Uhr den Startschuss ab, insgesamt gesehen fiel er aber zu früh, denn gegen Mittag wurde tatsächlich das Wetter besser. Doch die Kleinen ließen sich auch von dem heftigen Regen nicht beeindrucken. 

Mit 1000 Anmeldungen gibt es in diesem Jahr einen neuen Rekord. Obwohl das Wetter anfangs nicht mitspielt, ist es wieder ein gelungenes Event.

„Um 12 Uhr kommt die Sonne raus, ganz sicher.“ Anna Klinke ist überzeugt davon. Zum 12. Mal hatte das Fitnessstudio Hardy’s zum Landsberger Stadtlauf eingeladen und die Tochter des Geschäftsführers, im Unternehmen verantwortlich für die Events, koordinierte vor Ort die Organisation. Im strömenden Regen wurde auf dem Landsberger Hauptplatz aufgebaut und „wir haben schon Kleidung zum Wechseln mitgebracht“, erzählt Anna Klinke mit einem Lächeln.

Ganz behielt sie nicht recht, aber das Wetter wurde auf jeden Fall besser und die Läufer, die sich für die zehn Kilometer oder den Halbmarathon entschieden hatten, konnten immerhin bei Sonnenschein ins Ziel laufen. Und das waren viele, denn in diesem Jahr konnten die Ausrichter einen neuen Rekord verbuchen: „Wir haben bei den Anmeldungen die 1000er-Marke geknackt“, sagte Anna Klinke. Das Wetter könnte den einen oder anderen abgeschreckt haben, doch: Läufer sind hart im Nehmen.

Oder sie starten, weil sie sich eben schon angemeldet haben. Wie Lena Stürz aus München. „Eigentlich bin ich ja eine Schön-Wetter-Läuferin“, sagte sie vor dem Start. Aber jetzt lasse sie sich auch vom Regen nicht abschrecken. Zusammen mit Marei Janker machte sie sich auf die 10-Kilometer-Strecke.

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Stadtlauf als Vorbereitung für die Europameisterschaft

Für die 5-Kilometer hatte sich unter anderem eine Extremläuferin angemeldet: Ildiko Wermescher, die normalerweise auf einer viel längeren Strecke und vor allem in den Bergen zu Hause ist. „Für mich ist es ein Training“, erzählte sie, denn in den nächsten Tagen tritt sie bei der Europameisterschaft an – dann wieder in ihrem Spezialgebiet.

Auch Oberbürgermeister Mathias Neuner ließ es sich nicht nehmen, die 5 Kilometer in Angriff zu nehmen. „Das ist ja meine Hausstrecke“, so Neuner, der eigentlich lieber über 10-Kilometer gestartet wäre, momentan aber etwas gehandicapt ist. Dann eben die kürzere Strecke und die legte der OB in respektablen gut 20 Minuten zurück.

Zum ersten, aber nicht zum letzten Mal in Landsberg

Doch um einiges schneller – aber auch jünger – war Johannes Zappe. Eigentlich Triathlet, nutzt der Kaufbeurer, der für den SVO Germaringen startet, diese Läufe zum Saisonausklang. „Ich bin zum ersten Mal in Landsberg, aber nicht zum letzten Mal“, meinte er nach dem Zieleinlauf. Es sei ein „tolles Event, die Strecke ist abwechslungsreich und trotz des Wetters waren auch Zuschauer da zum Anfeuern.“

Wirklich Pech hatten tatsächlich nur die Kinder, die den Anfang gemacht hatten und wirklich im strömenden Regen laufen mussten. Da wurden die Eltern schon mal erfinderisch. Wie zum Beispiel Stephan Altena aus Inning: Er begleitete seinen dreijährigen Sohn Marlon – den jüngsten Teilnehmer – einfach mit dem Schirm. Es zahlte sich aus, denn Marlon schaffte es, ebenso wie sein Bruder Toni in ihren Altersklassen auf das Treppchen.

Und als bereits die Siegerehrung lief, kamen auch die letzten ins Ziel – wohlbehalten wie alle Teilnehmer, so Anna Klinke, die ein ausgesprochen positives Fazit ziehen konnte. Dann also: bis nächstes Jahr.

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