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Luftgewehr

30.11.2016

Ulbrich macht sich und den Dießenern ein Geburtstagsgeschenk

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Hatte gut lachen am vorletzten Wettkampftag der Vorrunde: Maximilian Ulbrich. Der Schütze der FSG Dießen lieferte einen überzeugenden Auftritt an seinem 16. Geburtstag hin.
Bild: Thorsten Jordan

Der Jüngere der beiden Brüder trumpft groß auf. Die FSG ist Bayernliga-Spitzenreiter.

Hochspannung kurz vor Halbzeit in der Bayernliga Süd-West der Luftgewehrschützen. Die fünf Erstplatzierten gehen mit jeweils 8:4 Zählern in den letzten Durchgang der Vorrunde. Und siehe da – an der Spitze mit der besten Bilanz an Einzelpunkten freut sich erneut die FSG Dießen, die eigentlich vor allem mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben wollte.

Die junge Ammerseetruppe durchlebte am dritten Wettkampftag in Olching unterschiedlichste Gefühlswelten. Nach dem Frust über die unglückliche und gleichzeitig unnötige 2:3-Niederlage im Schlager gegen Titelverteidiger Staudheim, kehrte die FSG mit dem erwarteten 5:0 über die punktlosen Gastgeber sensationell zurück auf Rang eins. Zugute kamen der FSG neben dem eigenen Kantersieg die Niederlagen von zwei Mannschaften, die nach fünf Runden noch zwei Zähler voraus waren. Bergheim musste sich Großaitingen II ebenso mit 2:3 geschlagen wie Staudheim gegen Prittlbach II.

Ein einziger Ring Unterschied auf Position drei brachte im Spitzenkampf der fünften Runde die Entscheidung für Vorjahresmeister Staudheim gegen die FSG. Der Dießener Neuzugang Johannes Ulbrich hatte hier ebenso wie der glückliche Sieger Stefan Lindel nicht ihren besten Tag erwischt. Knapp ging es auch in den anderen Duellen zu. Maximilian Ulbrich und Stephan Sanktjohanser entschieden mit starken Vorstellungen die Spitzenpartien jeweils mit drei Ringen Vorsprung für das Ammerseeteam. Dafür kamen Alexander Reiner und Anna Schweizer auf den hinteren Positionen um zwei bzw. drei Ringe zu kurz. Die Gesamtringzahl ergab ein Unentschieden zwischen beiden Mannschaften, aber das schließt das Reglement durch fünf direkte Wettkämpfe eben aus.

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Man kennt das von der FSG: Sie lässt sich von Rückschlägen nicht entmutigen. Am Nachmittag war sie wieder voll auf dem Posten. Stephan Sanktjohanser, Johannes Ulbrich (jetzt wieder in Normalform), Alexander Reiner mit der zweitbesten Einzelleistung des gesamten Wettkampftages (394) und Anna Schweizer ließen gegen Schlusslicht Olching überhaupt nichts anbrennen. Lediglich Maximilian Ulbrich brauchte an seinem 16. Geburtstag in der Spitzenpartie bei einem einzigen Ring Vorsprung auch das Glück des Tüchtigen zum Sieg mit einem Ring Unterschied.

Das Ammerseequintett darf jetzt mit seinem Interimscoach Alfred Klotz erst einmal zwei Wochen die Tabellenführung genießen, ehe es am 11. Dezember in Prittlbach knüppeldick kommt. Da wird die FSG gegen die Reserven des Bundesligaspitzenreiters Prittlbach und des Zweitligisten Großaitingen einmal mehr an ihre Leistungsgrenze gehen müssen.

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