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18.07.2010

Unwetter hält Einsatzgruppen in Atem

Weilheim, Schongau Das schwere Unwetter, das am vergangenen Freitag in den Abendstunden über die beiden Landkreise Weilheim-Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen fegte, hat große Teile der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr bis in die Vormittagsstunden des nächsten Tages auf Trab gehalten. Personen kamen durch die widrigen Bedingungen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Zu Verkehrsunfällen kam es in den betroffenen Regionen nicht

In den genannten Bereichen waren nach kürzester Zeit die Kanalisationen nicht mehr in der Lage, die durch den Starkregen produzierten Wassermengen zu fassen. So wurden nach Angaben der Polizei eine Vielzahl von Kellern geflutet. Durch Sturmböen wurden zudem zahlreiche Bäume entwurzelt, zu Verkehrsunfällen kam es diesbezüglich aber nicht.

In den Gemeinden Geretsried und Gelting verursachte das Unwetter sogar einen kurzzeitigen Stromausfall, der aber schnell wieder behoben werden konnte. Im Bereich Penzberg wurde das Dach eines Hauses vom Hagelschlag nahezu komplett zerstört. Rund um die Gemeinde Seeshaupt sorgte ebenfalls Hagel für großes Chaos. Dabei erreichten die Hagelkörner teilweise die Größe von Tennisbällen und sorgten somit für Gefahr. Eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim zum Beispiel hatte dabei selbst Glück im Unglück. Die Wucht der Hagelkörner zertrümmerte während der Einsatzfahrt die Windschutzscheibe des Dienstfahrzeugs, die Polizeibeamten blieben aber unverletzt.

Unwetter hält Einsatzgruppen in Atem

Zahlreiche Flur- und Sachschäden in wenigen Minuten

Innerhalb nur weniger Minuten hatte das Unwetter für zahlreiche Flur- und Sachschäden in der Region gesorgt. Zu Verletzten ist es aber nicht gekommen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren und Gemeinden waren die ganze Nacht über mit Aufräumarbeiten und dabei hauptsächlich mit dem Auspumpen vollgelaufener Keller beschäftigt. (lt)

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