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Landsberg

21.12.2020

Was sich im Biergarten am Lech in Landsberg ändert

Die Ausschankhütte ist schon weg, die Markise wird ebenfalls abgebaut. Der Biergarten am Lech in Landsberg wird sein Gesicht verändern.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Der Biergarten am Lech in Landsberg ist ein beliebter Treffpunkt. Jetzt planen Eigentümer und Pächterin etwas Neues.

Der Biergarten am Lech unweit der Karolinenbrücke in Landsberg ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt. Jetzt wollen Eigentümer und Pächterin einige Veränderungen vornehmen.

Geplant ist, eine neue Ausschankhütte errichten, die in der Nord-Ost-Ecke des Biergartens platziert werden soll. Und auch die Markise soll abgebaut werden. Die neue Hütte ist als Ersatzbau für die bisherige Ausschankhütte geplant und soll in Holz ausgeführt werden. Als Ersatz für die Markise sind große Sonnenschirme vorgesehen, wie Claus Müller vom Bauordnungsamt der Stadt in der Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses des Stadtrats sagte.

Eine schlichte Holzkonstruktion mit Walmdach

Das Grundstück, auf dem die Ausschankhütte errichtet werden soll, befindet sich im denkmalgeschützten „Ensemble Altstadt Landsberg am Lech“ sowie in der Nähe der Wohnbebauung am Klösterl als zugehöriger Rest der ehemaligen Stadtmauer. Da die neue Hütte als schlichte Holzkonstruktion mit Walmdach auch noch von den Gebäuden wegrücke, äußerte sich das Landesamt für Denkmalschutz positiv über das Vorhaben.

Der Biergarten am Lech in Landsberg ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel.
Bild: Julian Leitenstorfer

Auch der Gestaltungsbeirat der Stadt halte ein Vorrücken des Ausschanks an die Ufermauer für machbar, sagte Claus Müller. Der Beirat hätte sich allerdings gewünscht, dass auch eine Hütte für den Müll im Anschluss an den Ausschank errichtet werde. Doch das würden die Bauherren nicht wollen. Stadtrat Franz Daschner (UBV) bat darum, über diesen Punkt noch einmal mit dem Eigentümer zu sprechen. Es sei den Anwohnern im Klösterl nicht zuzumuten, dass sie auf die Leergut- und Müllcontainer blicken müssen.

Ansonsten zeigten sich die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses mit der Planung einverstanden und votierten mit 11:1 Stimmen für die Erteilung einer Baugenehmigung.

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