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Fuchstal

30.12.2018

Wie die Gemeinde Fuchstal die Energiewende schaffen will

In Altenstadter Ortsteilen haben sich Kritiker der Räder-Standorte zusammengeschlossen.
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In Altenstadter Ortsteilen haben sich Kritiker der Räder-Standorte zusammengeschlossen.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbol)

Die Bürgermeister der Lechraingemeinden blicken zurück und voraus. Heute Erwin Karg aus Fuchstal und Alexander Enthofer aus Unterdießen. Was sie zu Emotionen im Amt sagen.

Zwischen den Jahren ist Zeit, Bilanz zu ziehen und vorauszublicken. Auch in der Kommunalpolitik. Unsere Zeitung hat die Lechrain-Bürgermeister deswegen befragt. Heute die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal, Erwin Karg (Fuchstal) und Alexander Enthofer (Unterdießen).

Der eine ist seit einer gefühlten Ewigkeit Bürgermeister, der andere hat bald seine erste Amtsperiode abgeschlossen. Beide wollen wieder antreten, wenn im Frühjahr 2020 neu gewählt wird. Erwin Karg, Rathauschef in Fuchstal, ist seit 2002 im Amt. Damals war der heute 54-Jährige einer der jüngsten Bürgermeister im Landkreis. Das trifft aktuell auf Alexander Enthofer zu. Er ist 44 Jahre alt und gehört einer neuen Generation Bürgermeister an. Unsere Fragen beantwortet zuerst Erwin Karg.

Was war die wichtigste Entscheidung in ihrer Gemeinde im Jahr 2018?

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Karg: Strom von den Windkraftanlagen wie auch Fotovoltaikstrom in Wärme zu speichern, wie auch mittels einer Drei-Megawatt-Batterie. Das Ganze wird bis spätestens 2021 umgesetzt, hoffentlich mit mir.

Was war 2018 das emotionalste Ereignis für Sie als Bürgermeister?

Karg: Als Bürgermeister versuche ich, meine Emotionen zurückzuhalten. Wenn du in dem Amt nicht entspannt bist, hast du auf dem Posten keine Freude.

Welches Projekt ist das wichtigste im Jahr 2019?

Karg: Da haben wir so viele, dass es sehr schwer fällt, dazu eine Aussage zu treffen.

Werden Sie 2020 erneut zur Bürgermeisterwahl antreten?

Karg: Auf jeden Fall, es gibt noch einiges zu tun, packen wir es an.

Was wollen Sie in Ihrer Gemeinde noch erreichen?

Karg: Projekte wie der Wärmetopf mit Batterie, drei zusätzliche Windräder, den Ortskern von Seestall umgestalten, die Sanierung der Kindertagesstätte Fuchstal, die Kanalsanierung Asch abschließen, zudem die Straßensanierungen und zusätzliche Gehwege konsequent durchziehen, das kalte Wärmenetz im Baugebiet Seestall oder die Sanierung der Grundschule Leeder. Ansonsten lasse ich es alles auf mich zukommen, denn es kommt immer anders, als man denkt oder plant. Eine Schau wäre es, wenn wir in Fuchstal energieautark würden.

Unterdießens Bürgermeister Alexander Enthofer macht die Arbeit an der Spitze der Gemeinde nach wie vor Spaß. Deswegen bewirbt er sich 2020 erneut um das Amt. Unter anderem, um den Neubau des Feuerwehrhauses und des Bauhofs vorantreiben zu können.

Was war die wichtigste Entscheidung in ihrer Gemeinde im Jahr 2018?

Enthofer: Die wichtigste Entscheidung war das weitere Vorgehen in Sachen Straßenausbau. Jetzt herrscht Klarheit für die Bürger.

Was war 2018 das emotionalste Ereignis für Sie als Bürgermeister?

Enthofer: Emotionalität im Bereich Bürgermeister ist unangebracht, da man sonst meines Erachtens fehl am Platz ist. Am meisten berührt hat mich der Murenabgang in unserer Partnergemeinde Dimaro.

Welches Projekt ist das wichtigste im Jahr 2019?

Enthofer: Der Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses sowie die Sanierung der Mehrzweckhalle.

Werden Sie 2020 erneut zur Bürgermeisterwahl antreten?

Enthofer: Ja, da mir der Job immer noch viel Spaß macht.

Was wollen Sie in Ihrer Gemeinde noch erreichen?

Enthofer: Den Neubau des Feuerwehrhauses und des Bauhofs sowie der Ausbau des Radwegs zur B17.

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