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Ehrung

20.02.2017

Die sportlichen Botschafter der Stadt

Sportreferent Felix Bredschneijder (links) und Oberbürgermeister Mathias Neuner (rechts) ehrten die erfolgreichen Landsberger Sportler und die langjährigen Funktionäre.
Bild: Ludwig Herold

Landsbergs Oberbürgermeister hatte die erfolgreichen Athleten und langjährigen Funktionäre eingeladen

Die im vergangenen Jahr besonders erfolgreichen Landsberger Athleten, aber auch langjährigen Sportfunktionäre hatte Oberbürgermeister Mathias Neuner ins Historische Rathaus zur diesjährigen Sportlerehrung eingeladen. Bevor er zusammen mit Sportreferent Felix Bredschneijder zur Auszeichnung kam, versicherte er den „Landsberger Spitzen des Sports“: „Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als wenn man als Sieger vom Platz geht. Beim Sport lernt man aber auch sehr viel über sich selbst, vor allem darüber, dass die Grenzen zwischen Frust und Euphorie sehr nahe beieinander liegen.“ Er freue sich, eine ganze Reihe siegreicher Sportler auszeichnen zu dürfen. „Denn damit soll auch die Wertschätzung Ihrer Person als wichtige Botschafter unserer Stadt zum Ausdruck kommen.“ Dank und Anerkennung gelte in gleicher Weise auch den Sportfunktionären.

Die Freude über die großen Erfolge teilte auch Sportreferent Bredschneijder, für den es „immer ein besonders schöner Abend sei“, wenn man erfolgreiche Sportler auszeichnen könne. Das Besondere an den vom Stadtrat geänderten Voraussetzungen dafür sei, „dass wirklich nur Personen geehrt werden, die ganz herausragende sportliche Leistungen erbracht haben“. Gleiches gelte auch für die Funktionäre, „denn diese Personen haben – genauso wie die Sportler – dafür gesorgt, dass Landsberg kein weißer Punkt mehr auf der Landkarte ist“.

Die Ehrung nutzten OB Neuner und Bredschneijder auch, um die Sportler nach ihren künftigen Zielen zu befragen. Da stand bei der 17-jährigen Basketballerin und Vize-Europameisterin Leonie Fiebich erst mal nicht der Sport im Vordergrund: „Ich besuche derzeit die Fachoberschule in Landsberg und möchte nächstes Jahr mein Abi machen“ – und dann über ihre Zukunft entscheiden.

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Ibrahim Karakoc antwortete auf die Frage nach seinem schönsten Erfolg: „Dass ich hier in Landsberg aufgewachsen bin. Ich bin zwar in München geboren. Aber Landsberg ist meine Heimatstadt.“ Der Weltmeister im Kickboxen hatte vor drei Jahren seinen Beruf als IT-Projektleiter an den Nagel gehängt und sich ganz seinem Sportstudio und dem Kickboxen gewidmet – für die anstehenden Wettkämpfe hofft er, einen finanzkräftigen Sponsor zu finden.

Für den 29-jährigen Judoka Tobias Englmaier bleibt der Sport nach seiner Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 zwar „weiterhin ein sehr wichtiger Bestandteil des Lebens,“ doch derzeit habe sein Studienabschluss im Maschinenbau Vorrang.

Die Sportlerehrung wurde musikalisch vom Gitarrenensemble „eMMCeT“ der Städtischen Musikschule gestaltet. (her)

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