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14.07.2010

Fußball spielt weiterhin eine wichtige Rolle

Fußball spielt weiterhin eine wichtige Rolle

Fuchstal Wenn am morgigen Freitag das erste Spiel um den Fuchstalpokal stattfindet, wird einer nach 16 Jahren nicht mehr dabei sein: Markus Prinzing. Der Fuchstaler Torjäger hat nach 28 Jahren bei den "Füchsen" seine Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt.

Wobei - so ganz doch wieder nicht. "Ich möchte schon weiter noch ins Training gehen, denn die Mannschaft ist einfach eine tolle Truppe", sagt der Familienvater. Genau das war auch der Grund für ihn, nie den SV Fuchstal zu verpassen. "Hier spielen einfach meine Freunde."

Auch in Zukunft wird der Fußball für ihn eine große Rolle spielen - zusammen mit der Familie. Inzwischen spielt sein 6-jähriger Sohn nämlich in der G-Jugend des SVF und dort engagiert sich Prinzing auch als Co-Trainer und Betreuer. "Da gibt es einfach viel zu tun, angefangen beim Schuhebinden", erzählt er mit einem Schmunzeln. Auch sein 2-jähriger Sohn kickt bereits, "aber nur im Garten". Dass die beiden in seine Fußstapfen treten werden, liegt bei der fußballbegeisterten Familie nahe, dennoch "müssen sie nicht. Wenn sie keine Lust mehr haben, sollen sie einfach aufhören", will er da gar keinen Druck ausüben.

So war es auch beim ihm: "Wir hatten einen großen Garten und da waren einfach alle da zum Kicken", erzählt er - und dann ging es eben ab in den Verein. Auch wenn Prinzing in der ersten Mannschaft immer wieder als Torschütze auftauchte - eigentlich begann seine Karriere als Libero. "Bis zum letzten Jahr in der A-Jugend war

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ich Libero", erzählt er. Bis es zu einem Zwist mit einem Stürmer in seiner Mannschaft kam. "Damals hat uns Stefan Egner trainiert", sagt Prinzing und dieser entschied kurzfristig, dass die beiden Kontrahenten eben die Positionen tauschen sollten - ab da war Prinzing Stürmer. Und der Wechsel ist immer wieder mal Thema zwischen Prinzing und Egner, wenn sich die beiden treffen.

Ein Mal allerdings musste er dann doch wieder "nach hinten". "Das war unter Bernd Oer-ther, da ist unser Libero ausgefallen und ich bin eingesprungen", erzählt er. Prompt erlaubte er sich einen Patzer, aber "wir haben dann doch noch gewonnen", merkt man ihm noch immer die Erleichterung an. Überhaupt sah Prinzing vor allem die Mannschaft. "Wer die Tore schießt, ist eigentlich egal, Hauptsache, sie fallen."

Wenn er am Freitag und Samstag dann nach 16 Jahren erstmals als Zuschauer beim Fuchstalpokal sein wird, "ist das schon ein komisches Gefühl". Doch auf der anderen Seite - er bleibt seinem Sport ja verbunden und hat nun auch mehr Zeit für die Familie, worauf er sich schon freut. (mm)

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