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Landsberg

25.10.2020

HCL: Ereignisse überschlagen sich in der Schlussphase

Das Spiel zwischen Landsberg und Lindau wurde in der Verlängerung entschieden.
Bild: Thorsten Jordan

Plus  Das Eishockeyspiel zwischen Landsberg und Lindau ist lange ausgeglichen. Die Zuschauer erleben aber eine sehr spannende Schlussphase.

Die Zuschauer in der Landsberger Eissporthalle sahen am Sonntagabend beim Duell des HCL gegen Lindau eine über weite Strecken ausgeglichene Partie. Die Schlussphase in diesem Vorbereitungsspiel hatte es allerdings in sich.

In der Anfangsphase der Partie – die 3:4 nach Verlängerung endete – lief bei beiden Mannschaften, die in der Oberliga-Saison wieder aufeinandertreffen werden, zunächst wenig zusammen. Dann wurde das Niveau des Spiels aber besser und es gab auf beiden Seiten Chancen. Zu einem Tor führte allerdings nur eine davon. In der 7. Minute zog Frederik Widén aus der Distanz ab und konnte Torhüter David Blaschta überwinden. In die Kategorie unhaltbar fiel dieser Schuss allerdings nicht.

Adriano Carciola lässt dem Goalie keine Chance

Nach der Drittelpause zog das Tempo der Partie deutlich an. Landsberg machte mehr Druck und erarbeitete sich ein Übergewicht bei den Spielanteilen. Sven Gäbelein hatte gleich zu Beginn des Abschnitts die Chance zum Ausgleich, konnte den Puck aber nicht im Tor unterbringen, als er allein auf den Torhüter zulief. Besser machte es Adriano Carciola in der 30. Minute, der beim Auswärtserfolg am Freitag gegen Füssen schon zwei Tore beigesteuert hatte. Er wurde zwei Meter vor der gegnerischen blauen Linie bedient und lief allein auf den Goalie der Lindauer zu. Diesem ließ er mit seinem trockenen Schuss keine Chance. Eine weitere gute Gelegenheit für den HCL in dem Drittel vergab Dennis Sturm.

Den besseren Start in den Schlussabschnitt erwischten die Riverkings. Tobias Wedl brachte die Mannschaft in der 46. Minute mit einem Handgelenkschuss erstmals in Führung. Er verwertete einen Pass von Patrick Seifert. Lange konnten sich die Hausherren aber nicht darüber freuen. Fünf Minuten später war es Fabian Birner, der einen Konter zum 2:2-Ausgleich für die Mannschaft vom Bodensee vollendete.

Landsberg nimmt den Keeper aus dem Tor

In der Schlussphase des dritten Drittels überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst musste Landsberg in Unterzahl den 2:3-Rückstand in der 59. Minute hinnehmen. Wieder war Widén der Torschütze. Kurz darauf lief die Zwei-Minuten-Strafe des Landsbergers Christopher Mitchell ab und der HCL ersetzte den Keeper durch einen Feldspieler, um den Druck zu erhöhen. Weil Lindau auch noch eine Strafe wegen Beinstellens kassierte, ergab sich eine 6:4-Überzahl für die Riverkings. Nur 43 Sekunden nach dem Rückstand gelang Maximilian Raß aus dem Gewühl vor dem Tor heraus der 3:3-Ausgleich. In der Verlängerung hatte dann aber Lindau vor 189 Zuschauern – zugelassen waren nur Dauerkartenbesitzer – das bessere Ende für sich. Linus Lundström schoss das entscheidende Tor.

Mit Landsberg und Lindau kämpften zwei Mannschaften auf Augenhöhe um den Sieg.
Bild: Thorsten Jordan

Bevor die Oberliga-Saison startet – geplant ist dies für den 6. November – stehen am nächsten Wochenende noch zwei Testspiele gegen Peiting an. Die Mannschaft aus dem Landkreis Weilheim-Schongau kommt am Freitag, 30. Oktober, nach Landsberg und am Sonntag, 1. November, findet dann das Rückspiel statt.


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