Bayernliga

22.08.2015

Jetzt kommen die Beinsteller

Er wird heute aller Voraussicht nach wieder dabei sein: Thomas Spannenberger (rechts) steht für das Auswärtsspiel in Pullach zur Verfügung.

Nach den Topspielen geht es für die Landsberger Fußballer in nächster Zeit gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte

Die Topteams sind abgearbeitet. Jetzt kommen die Mannschaften, die etwas weiter unten in der Tabelle stehen. Die Fußballer vom TSV Landsberg gehen als Topfavoriten in die nächsten Spieltage. Für den Trainer ist der aktuelle Tabellenplatz nur eine schöne Momentaufnahme – mehr nicht.

Sieben Spiele, 16 Punkte – der TSV steht nur wegen seines Torverhältnisses hinter dem punktgleichen Spitzenreiter Heimstetten auf Platz zwei in der Bayernliga. Genau dort fand sich in der Vorsaison der heutige Gegner wieder: der SV Pullach. Der Klub aus dem Münchner Süden hatte vergangene Saison für Furore in der Bayernliga gesorgt. Obwohl das Team von Ex-Profi Frank Schmöller Zweiter wurde, konnte beziehungsweise durfte man nicht in die Relegation. Denn Regionalliga-Spielbetrieb wäre auf der Pullacher Sportanlage vom Verband nicht zugelassen worden, weshalb die Isartaler bereits im Vorfeld keine Lizenz für die höchste bayerische Amateurklasse beantragt hatten. „Die wären ansonsten sogar Meister geworden“, ist sich TSV-Trainer Sven Kresin sicher. Denn Pullach habe eine außerordentlich gute Runde gespielt. Aktuell läuft es bei den Pullachern aber alles andere als rund. Vor allem die Abwehr – vergangene Saison mit nur 33 Gegentoren noch Prunkstück der Liga – hat in sieben Spielen 13 Treffer zugelassen. Vergangenen Sonntag waren es in Unterföhring gleich fünf Stück. Und so ist der SVP mit acht Punkten aktuell nur Zwölfter.

Vor allem der Abgang von Toptorjäger Orhan Akkurt zu Tabellenführer Heimstetten hat Pullach wehgetan. „Das ist halt einer, der Spiele, die auf der Kippe stehen, knapp entscheiden kann. Das merken sie eben jetzt schon nach sieben Spieltagen“, so Kresin. Trotz der aktuellen Anzahl an Gegentoren verfüge der Gegner über eine starke Abwehr. Herzstück der Pullacher Defensive ist der bei 1860 und den Bayern ausgebildete Alexander Benede, der bereits über Drittligaerfahrung verfügt.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Dass der ehemalige Drittligist Unterhaching am Dienstag im Pokal zumindest ergebnistechnisch eine Nummer zu groß war für die Landsberger, schmerzt den Trainer nicht mehr. „Manchmal gewinnt nicht der Bessere, sondern der Glücklichere. Was die Jungs in den 90 Minuten abgezogen haben, war toll“, so Kresin rückblickend über das Pokal-Aus. Seiner Mannschaft gestand er ein paar Tage Regeneration zu. Erst gestern Abend wurde wieder trainiert.

Elf Spiele standen für den TSV in den vergangenen sechs Wochen auf dem Programm. Spiele, die zum Teil Kraft gekostet haben. Aber jetzt richtet sich der Fokus komplett auf die Liga. Spieltag für Spieltag gilt es dort für Kresin mit seiner Mannschaft, die bisherigen Ergebnisse zu bestätigen. „Es war bislang ein guter Saisonauftakt. Aber das sollte man nicht überbewerten. Mit zwei Unentschieden bist du schnell wieder im Mittelfeld.“ Und da wollen die Landsberger eigentlich nicht hin. Drei Punkte im Isartal, und der Kurs stimmt weiterhin.

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20Red%20Hocks%20Kaufering-7941.tif

Die Red Hocks wollen den drohenden Fehlstart verhindern

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden