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Schwimmen

18.02.2015

VfL-Damen auf der Erfolgswelle

Als Aufsteiger in die Landesliga belegte das Kauferinger Damen-Team bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft den sehr guten 8. Platz.
Bild: VfL Kaufering

Bei der Mannschaftsmeisterschaft belegt das Kauferinger Team Platz acht

Im Schwimmkalender des Deutschen Schwimmverbands (DSV) ist ein Wochenende für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft reserviert. An diesem Wochenende kämpfen die Mannschaften in den verschiedenen Ligen – von der Bezirksliga bis zur 1. Bundesliga. Nach ihrem Aufstieg in die Landesliga im vergangenen Jahr ging es für die Kauferinger Damen im Nürnberger Langwasserbad nur um eines: den Abstieg vermeiden.

Die acht Schwimmerinnen der Kauferinger Cheftrainerin Heidi Amrhein hatten sich intensiv auf diesen Höhepunkt vorbereitet: Neben Wassertraining stand auch Lauf- und Athletiktraining auf dem Programm. Bei der Meisterschaft wird das gesamte olympische Programm (13 Wettkämpfe) zweimal absolviert. Das Interessante dabei ist, dass kein Schwimmer eine Distanz zweimal schwimmen und pro Durchgang nicht mehr als viermal starten darf. Die Schwimmer können sich also nicht nur ihre „Sahnestrecken“ aussuchen, vielmehr kommt es auf die mannschaftliche Geschlossenheit an.

Am Ende stand für die Kauferinger Wasserratten ein nicht für möglich gehaltener 8. Platz unter 20 Mannschaften in der Landesliga auf der Anzeigetafel. Die im Jahr 2014 erschwommene Punktzahl von 10816 wurde um satte 673 Zähler auf 11489 Punkte erhöht. Die Qualität in der bayerischen Landesliga wird auch daran ersichtlich, dass die zweiten Mannschaften der Teams der SG Mittelfranken und des SV 05 Würzburg den Aufstieg in die Bayernliga schafften. Die ersten Mannschaften dieser Vereine schwimmen in der 1. Bundesliga.

Die 1:00,81min von Julia Drasky über die 100 Meter Freistil war mit 590 Punkten die wertvollste Leistung im Kauferinger Team. Damit schrammte der „Oldie“ im Team zwar knapp an der Schallmauer von 1:00 min vorbei, schaffte es allerdings erstmals, unter 1:01 min zu bleiben. Besonders bemerkenswert sind auch die 1:04,13 min von Svenja Plank. Die 14-Jährige hat erst vor einem Jahr mit dem Leistungsschwimmen begonnen und ihre 100 Meter Freistilzeit seitdem mit viel Trainingsfleiß und Talent um sagenhafte 14 Sekunden verbessert. Aber auch alle anderen Teammitglieder (Nadja Amrhein, Amira Holzmann, Jana Kubik, Margarita Medici, Maya Mielke und Franziska Nimmerfroh) waren auf den Punkt topfit und lieferten allesamt tolle Leistungen ab.

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