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MZ-Aktion

03.05.2016

Ein Brauch so bunt wie nie zuvor

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15 Bilder
In Rammingen ist die Feuerwehr für den Maibaum verantwortlich.

Maibaumwettbewerb mit neuem Rekord. Tussenhausen und Kirchdorf bieten Außergewöhnliches

Das war gestern eine echte Herkulesarbeit. Sage und schreibe 145 Maibäume waren von den sieben Kommissionen zu begutachten, die im ganzen Unterallgäu unterwegs waren. Noch niemals zuvor hatten so viele Vereine, aber auch Kindergärten, an dem großen Wettbewerb von Mindelheimer und Memminger Zeitung teilgenommen. Als Jurymitglieder hatten sich wieder ehrenamtlich arbeitende Vertreter der Forstbehörden, der Heimatpflege, der Zeitungen und der Politik bereit erklärt, die durch den Partner Memminger Brauerei unterstützt wurden..

Auch wenn es auch heuer im Detail Unterschiede gab in der Sorgfalt der Arbeiten und im Aufwand – allen Maibäumen war die Begeisterung fürs Brauchtum abzulesen und der Stolz auf den eigenen Ort. Und es war auch heuer wieder zu spüren, wie sehr der Wettbewerb dazu beiträgt, die Maibäume noch schöner werden zulassen. Erkennbar ist über die vielen Jahre, dass die Unterallgäuer Maibäume zu den schönsten im ganzen Freistaat gehören.

Tussenhausen, ohnehin schon seit vielen Jahren in der Spitzengruppe, bestach heuer mit einem geschnitzten Bekenntnis zum Bayerischen Reinheitsgebot beim Bier. Dabei wirkt der prächtige 45 Meter hohe Baum ohnehin bestens auf dem hergerichteten Marktplatz.

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Aber auch Kirchdorf hatte Außergewöhnliches zu bieten. Ein bewohntes Vogelhäuschen war zugleich ein Insektenhotel für Wildbienen. Die Stare fühlen sich in dieser Wohnsiedlung sichtlich pudelwohl. Besonders gefreut hat sich die Gruppe um Forstdirektor Rainer Nützel, Mindelheims Kulturamtsleiter Christian Schedler und dem früheren Landtagsabgeordneten Georg Fickler aus Erkheim über die Kindergärten in Irsingen und Tussenhausen. Sie haben Maibäume in ihrer Gärten gezaubert, die sich vor den Großen nicht zu verstecken brauchen. Mit liebevoll geflochtenen Kränzen, Wipfeln und Sinnbildern können auch schon die Jüngsten aufwarten. Nur die Baumstämme von vielleicht acht Metern unterschieden sich

Ein ungewöhnliches Bild bot auch der große Maibaum in Irsingen. Statt eines Wipfels an der Spitze des Baumes haben die Feuerwehrler eine Storchenfigur auf den Baum gesetzt. Vielleicht ein Symbol für die Fruchtbarkeit in Irsingen? Den Kindergarten wird’s freuen.

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