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Wiedergeltingen

16.07.2020

Ein klares Ja zum neuen SpVgg-Vereinsheim

Funktionaler, weitläufiger und in weiten Teilen barrierefrei wird der Ausbau des Vereinsheimes der SpVgg Wiedergeltingen werden. Einvernehmlich segnete der Gemeinderat die Eingabeplanung dazu in jüngster Sitzung ab.

Plus Der Gemeinderat steht geschlossen hinter der Spielvereinigung Wiedergeltingen und dort freut man sich sehr über die finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde.

Konzentrierte Ruhe herrschte im zum Sitzungssaal umfunktionierten Mehrzweckraum der Grundschule Wiedergeltingen, als Ludwig Schweinberger (FWW) an die Stirnseite der Tischgruppierung wechselte, um das Gremium über den Planungsstand zum Ausbau des Vereinsheims der Spielvereinigung (SpVgg) Wiedergeltingen zu informieren.

Die Beratung lockte interessierte Zuhörer in den Gemeinderat Wiedergeltingen

Dabei sollten nicht nur die anwesenden Räte den Ausführungen des zeitgleich als Planer fungierenden Gemeinderatmitglieds Schweinberger aufmerksam folgen. Auch einzelne Mitglieder der SpVgg, darunter der stellvertretende Vorsitzende Benjamin Müller, hatten sich unter die Besucher der Sitzung gereiht, um den wohl für sie wichtigsten Punkt der Tagesordnung mitverfolgen zu können: der Behandlung ihres Bauantrags.

Dass in deren Reihen beinahe so etwas wie freudige Genugtuung in der Luft lag, sollte nicht von Ungefähr kommen. So hatte man sich nicht nur innerhalb des Vereins über die öffentliche Wahrnehmung gewundert, wenn nicht gar geärgert, die Spielvereinigung wäre enttäuscht ob der Summe an gemeindlicher Zuwendung in Höhe von 150.000 Euro plus eines Förderdarlehens in Höhe von 44.000 Euro gewesen. Im Gegenteil, wie Benjamin Müller anmerkte, der dazu Rederecht erhielt. „Wir waren nicht enttäuscht“, sagte er, „sondern hocherfreut darüber“.

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Verwundert über die Annahme, man hätte in den Reihen der SpVgg mit mehr gerechnet, zeigten sich auch Teile des Gremiums.

So hatten sich nach vorausgegangener Sitzung Mitglieder aus den Reihen der Wiedergeltinger CSU sowie der Freien Wählergruppe in schriftlicher Form an unsere Zeitung gewandt, um den Sachverhalt aufzuklären. So habe man in der vorhergehenden Sitzung deutlich gemacht, dass man hinter dem Sportverein stehe, heißt es darin, und ihn trotz der zu erwartenden Corona-Einbußen nicht im Regen stehen lassen wolle. Weiter heißt es, dies sei von beiden Fraktionen eindeutig formuliert worden.

Die Spielvereinigung Wiedergeltingen kann sehr gut mit der Entscheidung leben

Zudem gingen beide Fraktionen in ihrem Schreiben auf die finanzielle Lage der Gemeinde ein, die als sehr stabil zu betrachten sei. Das habe Kämmerer Claus-Dieter Hiemer selbst durchblicken lassen, heißt es in dem Schreiben weiter. Auch hätte der stellvertretende Vorsitzende der SpVgg in dieser Sitzung signalisiert, sehr gut mit der getroffenen Entscheidung ob der finanziellen Unterstützung leben zu können.

Fazit der Verfasser des Schreibens, zu denen Bernd Stapfner, Jürgen Auerhammer, Anton Weißenhorn und Alois Karl im Namen der CSU sowie Maximilian Huber, Ludwig Schweinberger und Johann Menhofer im Namen der Freien Wählergruppe zählen, ist, dass damit die Spielvereinigung in ein falsches Licht gerückt worden sei – die „im Übrigen zusammen mit anderen Vereinen aber die umfangreichste Jugend- und Kulturarbeit im Dorf betreibt“.

Dieses Einvernehmen in Bezug auf Rückendeckung des Vereins durch das Wiedergeltinger Gremium sollte sich anschließend auch im Abstimmungsergebnis zur Erteilung des Bauantrags widerspiegeln. Geschlossen stimmte der Gemeinderat für die von Ludwig Schweinberger vorgestellte Eingabeplanung. Noch gebe es kein fertiges Brandschutzkonzept, erklärte Bürgermeister Norbert Führer im Anschluss. Da das Landratsamt da jedoch besonders genau hinsehe, werde dies im Rahmen einer Gemeinderatssitzung noch einmal behandelt werden.

Seinen Dank an das Gremium ob des positiven Entscheids richtete abschließend noch einmal Benjamin Müller im Namen der Spielvereinigung. Und auch Gemeinderatsmitglied und Planer Ludwig Schweinberger zeigte sich zufrieden und bedankte sich für das Einvernehmen. Nun bitte er nur noch um ein wenig Geduld zur weiteren Ausarbeitung der Eingabeplanung, sagte er. Dann aber kann gestartet werden.

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