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MZ-Jahresrückblick 2020

26.12.2020

Im Februar fegte Sturmtief Sabine durchs Unterallgäu

In Bad Wörishofen wurde ein Gartenhäuschen aus der Verankerung gerissen.
Bild: Heinrich (Archiv)

Anfang Februar fegte das Sturmtief „Sabine“ über den Landkreis und ließ den Feuerwehren stundenlang kaum Luft zum Durchatmen. Sie verzeichneten binnen weniger Stunden rund 160 Notrufe, bei denen rund 60 der insgesamt 131 Unterallgäuer Feuerwehren im Einsatz waren.

Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 90 und zeitweise 120 Stundenkilometern zogen zahllose Dächer schwer in Mitleidenschaft. Unzählige Bäume stürzten um. Dadurch fiel in einigen Orten der Strom aus.

Straßen gesperrt, keine Verletzten in Mindelheim und Umgebung

Außerdem sperrte die Feuerwehr etliche Straßen, weil kein Durchkommen mehr war oder weil die Gefahr bestand, dass Bäume auf die vorbeifahrenden Autos stürzen könnten. Im Raum Kirchheim waren nach dem Gewitter am Vormittag außerdem mehrere Straßen überschwemmt. Der Bauhof bat die Feuerwehr um Unterstützung, um die vollgeschwemmten Laubsiebe der Gullis zu entleeren und die Fahrbahn zu reinigen. Personen kamen bei dem Unwetter glücklicherweise nicht zu Schaden. An allen Schulen im Landkreis war der Unterricht schon einen Tag vorher vorsorglich abgesagt worden.

Orkantief "Sabine" hat auch im Unterallgäu für Schaden gesorgt. Allein in Bad Wörishofen gab es am Montag gleich mehrere größere Einsätze.
34 Bilder
Orkantief Sabine trifft auch das Unterallgäu
Bild: Maike Heinrich, Thorsten Bringezu, Markus Heinrich, Alf Geiger, Peter Pohl, Johann Stoll, Ulla Gutmann

Bergamo statt Allgäu-Airport

Wegen Sabine konnten zudem zwei Flugzeuge nicht in Memmingerberg landen. Die Passagiere stiegen schließlich im italienischen Bergamo aus den Maschinen und mussten ihre Reise auf dem Landweg fortsetzen. Bergamo sei der nächstgelegene Flughafen gewesen, an dem die Wetterbedingungen stimmten, hieß es seitens des Allgäu-Airports. Weil die beiden Maschinen dann in Memmingerberg fehlten, mussten dort zwei Flüge abgesagt werden. Weitere Flugausfälle gab es nicht.

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