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Pfaffenhausen

16.06.2019

Nichts geht für Sepp Hölzle über die Heimat

Josef Hölzle hat schon mehrere Heimatbücher geschrieben.
Bild: Hartmann

Sepp Hölzle setzt sich seit Jahrzehnten für sein Pfaffenhausen ein. An diesem Wochenende hat der Mitarbeiter unserer Zeitung allen Grund zu feiern.

Die Leserinnen und Leser der Mindelheimer Zeitung haben ihn seit Jahrzehnten in ihr Herz geschlossen: Sepp Hölzle schreibt wie kein anderer über Pfaffenhausen, seine Menschen, die Natur, die Geschichte und das Brauchtum. Er tut das mit großer Sympathie für die Leute, die das Althergebrachte bewahren und die ihren Alltag meistern.

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An diesem Wochenende steht er selbst im Mittelpunkt – eine Rolle, die er eigentlich nicht so gerne mag. Bei Familie Hölzle wird es hoch hergehen. Der „Sepp“ feiert seinen 80. Geburtstag. Und es wird viele geben, die ihm gratulieren wollen.

In der Ferne begann die berufliche Karriere des Pfaffenhauseners

Hölzle ist in Pfaffenhausen verwurzelt. Vor Jahren hat er mal gestanden, dass ihm jede Fahrt, die länger als zwei Tage dauert, ein Gräuel ist. Dabei hat Josef Hölzle eine steile berufliche Karriere hinter sich gebracht, und zwar in der Ferne. Der Volkswirtschaftler ging als Direktor des Arbeitsamtes Augsburg in den Ruhestand. Zuvor war er freiwillig als Aufbauhelfer in den neuen Bundesländern tätig.

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Die Liebe zur Natur entdeckte er schon in den Jugendjahren, als er zum Beispiel Schokolade gegen Spatzen tauschte, um diese dann aufzuziehen. Sein besonderes Anliegen ist ihm bis heute die Bewahrung der Natur. Für die grünen Wiesen, die Flüsse setzt er sich genauso ein wie für die Vögel. Bei den Freunden Pfaffenhausens gehörte er als langjähriger Vorsitzender zu jenen, die besonders viel für Pfaffenhausen bewegt haben.

Im Laufe der Jahre hat er zahlreiche Spuren hinterlassen. Genannt seien nur das Kastenhaus, viele Schriften über die Geschichte Pfaffenhausens und nicht zuletzt das größte Schafkopfturnier Schwabens, das heute von Benjamin Adelwarth und seinen Freunden in seinem Sinne weitergeführt wird. Jahr für Jahr kamen so mehrere tausend Euro für Menschen in Not zusammen. Das Geld verteilte die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung.

Der Pfaffenhausener Josef Hölzle ist bescheiden, Neumodisches lehnt er ab

Hölzle ist immer bescheiden geblieben. Da passt es auch, dass er als Hobbylandwirt ein paar Schafe hält. Er kann aber auch beharrlich Ziele verfolgen, wenn ihm etwas am Herzen liegt. Neumodisches lehnt er ab. Ein dunkles Storchenbier im Glas und Krautnudeln auf dem Teller machen ihn glücklich.

Der Verlag Hans Högel und die MZ-Lokalredaktion sind Sepp Hölzle für seinen jahrzehntelangen Einsatz zu größtem Dank verpflichtet. Ihm gelten die besten Wünsche zu seinem Ehrentag.

Und wer noch ein paar Artikel von Sepp Hölzle lesen will, hat hier die Möglichkeit dazu:

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