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Neubau

12.06.2009

Radwegenetz soll weiter wachsen

"Das Radwegenetz ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsregion Unterallgäu", sagte Landrat Hans-Joachim Weirather bei der Übergabe des 6,2 Kilometer langen neuen Radweges entlang der B18 zwischen Mindelheim und dem Skylinepark.

Josef Merk vom Bauamt in Kempten stellte das Bauvorhaben nochmals vor. Es sei das größte Radwege-Projekt seiner Behörde in den vergangenen Jahren gewesen. Und auch die Ausführung habe den Bauleuten einiges abverlangt: Mal sei man im Boden versunken, dann habe man im wahrsten Sinne auf Granit gebissen.

Merk nannte drei wichtige Bauwerke, einmal der Durchlass unter der B 18 in der St.-Anna-Senke, weiter die Verbreiterung der Wörthbachbrücke und das kombinierte Tunnelbauwerk für Fußgänger und Radfahrer am Skylinepark. Der Radweg wurde in zwei Bauabschnitten gebaut.

7000 Kilometer Radwege an Bun- des- und Staatsstraßen gebe es in Bayern, sagte Franz Pschierer. Und er stellte an zwei Zahlen fest, dass dieser Radweg vertretbar sei: Immerhin würden immer noch über 4000 Fahrzeuge täglich, davon über zehn Prozent Schwerlastverkehr, auf der B 18 unterwegs sein. Viele Schüler würden diesen Radweg nutzen.

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Verknüpfung touristischer Attraktionen

Er nannte als weiteren Grund die Verknüpfung der Städte Bad Wörishofen und Mindelheim mit den touristischen Attraktionen Therme und Skylinepark. Er bedankte sich bei den beiden Bürgermeistern Klaus Holetschek (Bad Wörishofen) und Dr. Stephan Winter (Mindelheim) für die Beteiligung und Unterstützung bei den nicht immer einfachen Grundstücksverhandlungen. Und er sprach abschließend die Hoffnung aus, dass auch Unterallgäuer Gemeinden auf das neue Förderprogramm mit Zuschüssen bis zu 80 Prozent zugreifen werden.

Der Landrat verwies noch darauf, dass man diese Strecke nicht isoliert, sondern als ein Teil des Radwegenetzes im Unterallgäu sehen müsse. So soll diese Strecke bis in den Landkreis Ostallgäu nach Buchloe fortgeführt werden. Er nannte als weitere große Investitionen die Radwege zwischen Westerheim und Ottobeuren sowie Kellmünz und Babenhausen. Dieses Projekt sei nicht zuletzt deswegen zustande gekommen, weil der Betreiber des Skylineparks für die Besucher einen Tunnel vom Parkplatz zum Vergnügungspark bauen musste. Und da lag es nahe, dass man auch für die Radler etwas tue.

Bürgermeister Silverius Bihler zeigte sich erfreut über die Fortführung nach Osten und bot seinem Kollegen Holetschek Hilfe an, sollte es für das Zwischenstück Skylinepark-Irsingen Probleme geben.

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