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17.07.2019

Wohnen im Alter mit modernen Konzepten

Wiedergeltinger gehen auf eine ganz besondere Führung und nehmen sich ein Beispiel an Ettringen und Bad Grönenbach

Wie gelingt es, auch im Alter möglichst selbstbestimmt und vor allen in den eigenen vier Wänden zu leben? Mit dieser Frage befasst sich derzeit verstärkt der Wiedergeltinger Gemeinderat – und ging nun auf eine besondere Erkundungstour, gemeinsam mit Bürgern. Reiseleiter, wenn man so will, war Florian Schuster von der Wohn-Baugenossenschaft Mindelheim, kurz WBG. Die Genossenschaft hat in diesem Bereich einige Erfahrung gesammelt, von der die Wiedergeltinger nun profitieren wollten. „Das Thema Wohnen und Wohnumfeld ist ein Teilprojekt des laufenden Seniorenkonzeptes der Gemeinde“, erläutert Bürgermeister Norbert Führer. Man wolle in diesem Bereich nun „etwas Fahrt aufnehmen“.

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Zunächst ging es nach Ettringen, wo die Räte die neue „Soziale Mitte“ besichtigten, ein barrierefreies Wohnprojekt mit 13 Wohnungen und einer angeschlossenen Tagespflege.

Florian Schuster erläuterte, dass für die Umsetzung derartiger Wohnprojekte in der Regel ein mehrjähriger Vorlauf erforderlich sei. Man habe erfahren, dass es enorm wichtig sei, dass in der Gemeinde eine positive Grundhaltung vorhanden sei, denn bei der Umsetzung müssten wirklich alle an einem Strang ziehen, so Führer.

Wohnen im Alter mit modernen Konzepten

Bei der Besichtigung der Wohnanlage in Ettringen erwartete die Teilnehmer dann ein Mix aus kleineren und größeren Wohnungen. Gefallen hat der Gruppe aus Wiedergeltingen, dass man in die Außenanlagen sogar ein Wassertretbecken integriert hat.

Anschließend ging es nach Bad Grönenbach, wo die Teilnehmer die „Lebensräume für Jung und Alt“ besichtigten, ein Gemeinschaftsprojekt der WBG und der Stiftung Liebenau.

20 Wohnungen sind dort entstanden, in dem mehrere Generationen eine neue Heimat gefunden haben. Senioren und junge Familien wohnen sozusagen „unter einem Dach“. „Einfach toll dieses Konzept“, befand Bürgermeister Norbert Führer. „Für Wiedergeltingen“, so der Bürgermeister, „bieten sich aus den gewonnenen Informationen mit der nun beginnenden Vorbereitungsphase zur Dorferneuerung ideale Ansätze, für mögliche ähnliche Projekte in unserer Gemeinde.“

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