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Volleyball

04.11.2019

Falsche Aufstellung kostet Türkheim Punkte

Sebastian Schorer (links, Nummer 8) und David Scherer (rechts, Nummer 6) bei der Blockarbeit: Gegen Regenstauf klappte diese nicht über die gesamte Spielzeit.
Bild: Michael Lindemann

Der SVS Türkheim leistet sich in Regenstauf ein Auf und Ab über fünf Sätze – und muss am Ende eine weitere Niederlage einstecken. Allerdings macht auch Einiges Mut.

Nach enttäuschenden Ergebnissen der vergangenen Wochen wollten die Volleyballer des SVS Türkheim am Wochenende endlich den zweiten Saisonsieg feiern. Doch weil die Mannschaft von Trainer Robert Frey auch diesmal nicht überzeugte, wurde daraus nichts.

Beim TB/ASV Regenstauf waren die Türkheimer bei keinem unbekannten Gegner zu Gast. Bereits in der Relegation und im Vorbereitungsturnier ging es gegen die Regenstaufer. Diesmal war die lange Fahrt jedoch nicht so sehr belohnt worden. Mit einer 2:3-Niederlage nahm Türkheim zwar immerhin einen Punkt mit nach Hause, jedoch wäre ein Sieg im Kampf um den Klassenerhalt enorm wichtig gewesen.

Türkheims Spielertrainer Robert Frey muss passen

Die Türkheimer mussten auf Spielertrainer Robert Frey verzichten, der sich im letzten Spiel verletzte und sich zudem eine gelb-rote Karte eingehandelt hatte. Als Betreuer reiste der angeschlagene Daniel Schneider mit nach Regenstauf.

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Den ersten Satz gab der SVS jedoch schon vor Anpfiff aus der Hand, da dem Betreuer ein Fehler in der Aufstellung unterlaufen ist, welcher im Volleyball nicht so ohne Weiteres korrigiert werden kann. Die Mannschaft fand nicht ins Spiel und war sichtlich verwirrt. Beim Spielstand von 20:13 durfte dann Jugendspieler Vinzenz Ackermann sein Debüt für die erste Mannschaft feiern. Er ersetzte Fabian Scherer auf der Diagonalposition, doch auch das änderte nichts am Spielverlauf und der erste Satz ging mit 25:15 verloren.

Im zweiten Satz kamen die Türkheimer dann erstmals so richtig in Fahrt. Die Blamage aus dem ersten Satz war vergessen und der SVS spielte befreit auf. Durch die gute Annahme konnte Zuspieler Johannes Ackermann die Angreifer gekonnt in Szene setzen und so erarbeiteten sich die Türkheimer den 27:25-Sieg.

Türkheim geht etwas übermütig in den dritten Satz

Ein wenig übermütig durch den knappen Sieg stellte die Mannschaft um. Fabian Scherer übernahm für Michael Ebel die Mittelangreiferposition, weshalb sein Bruder David Scherer im Außenangriff für Lukas Lohmüller Platz machte und auf die Position des Diagonalangreifers rutschte. Diese Experimente wurden jedoch nicht belohnt und der dritte Satz ging wieder mit 25:15 nach Regenstauf.

Im vierten Satz war die Mannschaft aus Türkheim jetzt wieder gezwungen abzuliefern. Mit der gleichen Aufstellung wie in Satz zwei waren die Türkheimer wieder voller Elan. Das machte sich bemerkbar, denn wie aus dem nichts waren sie im Block fast unüberwindbar und sammelten einen Punkt nach dem anderen. Mit viel Spaß am Spiel zogen sie diese Linie durch den ganzen Satz und fuhren den Sieg im vierten Satz mit einem erstaunlichen 25:12 ein.

Im Tiebreak kommt Regenstauf zurück

Nun ging es also wieder in den Tiebreak. Mit viel Ehrgeiz und Ansporn durch den deutlichen Sieg im vierten Satz wollte Türkheim unbedingt den Sieg mit nach Hause nehmen. Doch nun fand auch Regenstauf vor ihren Heimfans wieder zu alter Stärke zurück und gewann den Tiebreak mit 15:9. Insgesamt lieferten die Türkheimer eine gute Leistung ab, besonders Zuspieler Johannes Ackermann, der wieder die Auszeichnung zum Spieler des Spiels für sich gewinnen konnte. Man merkte, dass die Freude am Spiel wieder zurückgekehrt ist, die in dieser Saison bis jetzt noch gefehlt hat. Letztendlich muss man sich mit dem einen Punkt zufriedengeben und auf das nächste Spiel, am Samstag, 9. November, auswärts gegen den VC DJK München-Ost-Herrsching II, fokussieren. (svs)

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