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Handball

11.02.2020

Kein Durchkommen für den TSV Mindelheim

Katharina Spies (dunkles Trikot) kam zwar auf vier Tore, konnte die Niederlage des TSV Mindelheim gegen den TSV Landsberg auch nicht verhindern.
Bild: Michael Lindemann

Es ist ein gebrauchtes Wochenende für die Mannschaften des TSV Mindelheim: Die Herren machen den Gegner stark, den Damen reicht eine treffsichere Sonja Schimkat nicht.

Die Durststrecke der Mindelheimer Handballer geht weiter: Auch im Heimspiel gegen den Eichenauer SV setzte es für die Mannschaft von Trainer Markus Gaum eine Niederlage. Ebenfalls geschlagen wurden die Mindelheimer Frauen. Sie unterlagen dem TSV Landsberg mit 20:25.

Bezirksliga, Männer Gegen den Eichenauer SV bot der TSV Mindelheim zwar eine deutliche Leistungssteigerung zu den vergangenen Spielen. Doch zu einem Heimerfolg sollte es nicht reichen. Des Gegners stärkste Waffe an diesem Tag, Daniel Sattler auf Halblinks (zehn Tore), brachte gleich in den Anfangsminuten die 5:4-Führung für die Gäste. Doch durch einen Dreierpack glich Mindelheims Florian Gaum zum 7:7 aus. Eine körperlich starke Partie blieb ausgeglichen, mal hatte der TSV Mindelheim die Oberhand (10:9, 14:11), dann kurzzeitig wieder Eichenau (17:18).

Mindelheim vergibt in der Schlussviertelstunde zu viele Würfe

Nach der 19:18-Halbzeitführung lief es ähnlich weiter – bis zur spielentscheidenden Phase nach 45 Minuten. Beim 24:22 vergab der TSV Mindelheim fünf freie Würfe und ließ so den Gegner wieder Aufwind bekommen. Eichenau ließ sich nicht bitten und drehte den Rückstand in eine 26:24-Führung. Zwar kamen auch die Gastgeber noch einmal zum Ausgleich (28:28), aber Eichenau hatte nun das Quäntchen mehr Glück.

Kein Durchkommen für den TSV Mindelheim

In einer letzten Überzahlsituation traf Mindelheims Rückkehrer Markus Kinlock in seinem ersten Saisonspiel zum 30:33-Endstand. Sogar der gegnerische Trainer gestand ein, dass die Mindelheimer nach 45 Minuten den Sack hätten zu machen können. „Doch so sind wir wieder ins Spiel gekommen“, sagte Maic Wohlmut. Sein Gegenüber Markus Gaum war dennoch zufrieden: „Die vergebenen freien Würfe sind zwar ärgerlich, aber wir haben heute einen deutlichen Fortschritt gegenüber den letzten Wochen gesehen.“

Bezirksoberliga, Frauen Nicht besser erging es den Mindelheimer Frauen bei ihrem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn vom TSV Landsberg. Nach der knappen Hinspielniederlage hatten sich die Mindelheimer Spielerinnen durchaus viel vorgenommen. Allerdings blieb es nur beim Vorhaben: Landsberg gewann mit 25:20 und rückte bis auf einen Tabellenplatz an die Mannschaft von Stefan Weber und Philipp Burtscher heran.

Bis zur Pause schmilzt der Mindelheimer Vorsprung

Dabei begannen die Mindelheimerinnen stark. Sie setzten die Vorgaben der Trainer zu Spielbeginn konsequent um und führten in der 24. Minute bereits mit 9:5. Den größten Beitrag für diese deutliche Führung leistete Sonja Schimkat, die nicht nur vom Siebenmeterpunkt äußerst sicher agierte, sondern letztlich auf neun Tore im gesamten Spiel kommen sollte. Gleichzeitig unterstützte Torhüterin Anita Dadic mit ihren Paraden die kompakt stehende Mindelheimer Abwehrreihe.

Doch wenige Minuten vor der Halbzeit schienen die Gastgeberinnen den Faden zu verlieren. So nahm das Trainergespann eine Auszeit und versuchte, die Konzentration der Spielerinnen wieder zu verbessern. Schließlich hatten die Landsbergerinnen bis dato stark aufgeholt und sich zur Halbzeit bis auf ein Tor (9:8) herangekämpft.

Bis zur 45. Minute verlief das Spiel nach dem Seitenwechsel ausgeglichen. Doch dann nahm das Wurfpech auf Mindelheimer Seite zu, außerdem wurde Landsbergs Torhüterin immer stärker. So konnten sich die Gäste nach und nach absetzen und profitierten schließlich auch vom Überzahlspiel in einer insgesamt hart geführten Schlussphase. Dabei hatten die Mindelheimerinnen zwei verletzte Spielerinnen zu beklagen, sodass die 20:25-Niederlage am Ende auch noch einen Wermutstropfen personeller Art beinhaltete. (haba)


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