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Kurse

26.01.2019

Alltagshilfen für Familien

Sind glücklich über die neue Zusammenarbeit: (von links) Andrea Bartels (Leiterin Familienbildungsstätte Ulm), Johannes Stingl (CSU-Fraktion Neu-Ulm), Thomas Greiner (Pastor Friedenskirche) und Samira Schilling (Sozialpädagogin Bildungs-und Sozialwerk Lebenswert).
Bild: Roland Schütter/Friedenskirche

Familienbildungsstätte kooperiert jetzt mit Bildungs-und Sozialwerk „Lebenswert“

Die Friedenskirche gibt mit ihrem Bildungs-und Sozialverein „Lebenswert“ Gas: Zwei Jahre nach der Einweihung ihres großen Erweiterungsbaues in der John-F.-Kennedy-Straße wird dort ab sofort Bildungsarbeit geleistet. Jetzt stellten die Verantwortlichen das erste Halbjahresprogramm 2019 vor, das als Außenstelle der Familien-Bildungsstätte (FBS) Ulm organisiert wird. In den nächsten Tagen wird das kleine Heft mit den aus elf verschiedenen Kursen bestehende Angebot in einer Auflage von 5000 Stück an die Haushalte in den benachbarten Stadtteilen verteilt, wie Pastor Thomas Greiner ankündigte. Er, CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Stingl und FBS-Leiterin Andrea Bartels sind sich einig: „Das ist eine tolle Partnerschaft in schönen, modernen Räumen, die die Freikirche ihrem Bildungswerk zur Verfügung stellt“, so Bartels.

Stingl, der als Pate und Initiator tätig war, setzte vor einem Jahr den Impuls, als er bei der FBS nachfragte, ob sich diese nicht auch mit Fortbildungen für Familien in Neu-Ulm engagieren könnte. Nach einem Gespräch in der Friedenskirche mit Pastor Thomas Greiner fanden die Drei schnell zusammen und überlegten, welche Themen für das Wiley interessant sein könnten.

Mehr als die Hälfte der Kurse läuft im Bereich der Erwachsenenbildung und wird durch ergänzende Themen wie „Mexikos regionale Küche“ abgerundet. Daneben gibt es eine Farb-und Stilberatung sowie Meditation. Dass die Organisatoren richtig liegen, zeigt der Erfolg des am 30. Januar startenden ersten Kurses: Der Tanzkurs für zehn Paare war schnell ausgebucht.

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Samira Schilling, Sozialpädagogin bei Lebenswert, erzählt: „Wir wollen uns mit Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche befassen, mit Kindernotfällen, der sexuellen Entwicklung von Kindern, einem Selbst-und Sicherheitstraining für Neun- bis Zwölfjährige sowie der Frage, wie man mit Jungs im Alltag lebt.“ Schilling wird die Leiterin des im Aufbau befindlichen Familienzentrums der Friedenskirche. In diese Arbeit klinken sich drei eigene Dozenten aus der Friedenskirche ein, die anderen kommen von der Familienbildungsstätte.

Für die FBS, deren Träger der Alb-Donau-Kreis, die Stadt Ulm, sowie die evangelische und katholische Gesamtkirchengemeinde sind, ist die Zusammenarbeit ein großer Gewinn. Diplom-Pädagogin Bartels sagt: „Wir haben ein großes Portfolio zu bieten und lernen direkt von den Experten vor Ort, was gerade thematisch unter den Fingern brennt, immer mit dem Schwerpunkt Familie.“ Auch Pastor Thomas Greiner sieht die großen Chancen der Zusammenarbeit. Das Motto der Friedenskirche: „Nah bei Gott, nah bei den Menschen“, könne so ideal mit Lösungshilfen bei alltäglichen Fragen des Familienlebens umgesetzt werden. (az)

Anmeldungen für die Kurse unter www.fbs-ulm.de, mehr Infos gibt es unter www.lebenswert-nu.de

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