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24.11.2017

Arena soll bald mehr Besucher fassen

Maximal 6500 Besucher (hier ein Bild vom Seeed-Konzert) dürfen derzeit in die Ratiopharm-Arena rein, die Betreiber wollen die Kapazität erhöhen.

Um mehr bekannte Künstler nach Neu-Ulm zu locken, wollen die Betreiber die Kapazität der Halle um mehrere Hundert Plätze erhöhen. Wer für 2018 schon zugesagt hat

Das Futsal-Turnier im September war zwar ziemlich schwach besucht, doch die Spiele wurden live im Fernsehen übertragen. Deshalb zählen die Spiele für Pressesprecher Richard King zu den Höhepunkten dieses Jahres in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena. Für volles Haus sorgten zuverlässig die Ulmer Basketballer bei ihren Heimspielen. Publikumsmagneten waren auch die Rockband Eisbrecher, Walzerkönig André Rieu, der kolumbianische Sänger Maluma und die Show „Holiday on Ice“. Unterm Strich wird die Bilanz für dieses Jahr aber schwächer ausfallen als für 2016. Wie King im Finanzausschuss des Neu-Ulmer Stadtrats berichtete, rechnen die Betreiber der Halle mit insgesamt 330000 bis 340000 Besuchern. Im Jahr davor waren es 360000 gewesen.

Der Pressesprecher erklärt das damit, dass sich die Konzertagentur Koko & DTK Entertainment im Laufe des Jahres aufgelöst habe. „Der Markt musste sich neu sortieren“, so King. Das habe auch die Neu-Ulmer Arena zu spüren bekommen. Es sei aber keine dramatische Situation gewesen. Inzwischen habe sich die Lage wieder normalisiert. King geht davon aus, dass die Besucherzahlen im nächsten Jahr wieder nach oben gehen. Dazu beitragen soll auch eine Erhöhung der Platzkapazität. Dies werde gerade zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Neu-Ulm geprüft.

Momentan dürfen nur 6000 bis 6500 Besucher rein. Die Maximalbelegung der Halle liege bei 2,2 Personen pro Quadratmeter. „Der gesetzliche Rahmen erlaubt mehr“, sagte King. Es gebe Hallen in Bayern, die einen Wert von 2,9 hätten. Natürlich müsse der Sicherheitsaspekt berücksichtigt werden. Nun soll mit der Stadt geprüft werden, wie viel noch geht. Ein Plus von mehreren Hundert Besuchern wäre aus Sicht von King schon ein Erfolg. Das könne bei manchen Veranstaltern die Entscheidung pro oder contra Neu-Ulm ausmachen. Sollte es gelingen, die Kapazität zu erhöhen, kann vermutlich der eine oder andere bekannte Künstler zusätzlich in die Arena gelockt werden, so die Überlegung der Betreiber.

Bereits jetzt stehen einige Höhepunkte des Veranstaltungskalenders 2018 fest. King zählt dazu den Auftritt von Peter Maffay am 12. März. Im Dezember nächsten Jahres spielen die Fantastischen Vier in der Ratiopharm-Arena. Comedian Mario Barth und Schlagersänger Florian Silbereisen haben sich ebenfalls angesagt. Auch sportlich ist wieder einiges geboten. Bereits am 6. Januar findet das deutsche Tischtennis-Pokalfinale mit Timo Boll und anderen Weltklasse-Spielern in Neu-Ulm statt. Am Tag darauf ist das Handball-Länderspiel Deutschland – Island in der Halle zu sehen. Das Pokal-Finale der Basketballer („Final four“) findet im Februar statt. Die Korbjäger sind ohnehin der Garant für viele Zuschauer in der Arena. Die Heimspiele der Ulmer Basketballer sind stets ausverkauft. Auf sie entfällt etwa die Hälfte der Gesamt-Besucherzahl.

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