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Verkehr

07.02.2018

Autofahrer stehen in Ulm 14 Stunden pro Jahr im Stau

Verglichen mit anderen Städten in Deutschland sind Staus in Ulm kein besonders großes Problem.
Bild: Alexander Kaya

Eine umfangreiche Studie zeigt, wie die Münsterstadt im weltweiten Vergleich abschneidet

Autofahrer steckten in Ulm im vergangenen Jahr im Schnitt 14 Stunden im Stau. Dies ist einer Studie des Verkehrsanalyseunternehmens Inrix zu entnehmen. Insgesamt wurden 73 deutsche Städte und große Ballungsräume analysiert. Allen Beschwerden über die zahlreichen Großbaustellen rund ums Münster zum Trotz belegt Ulm nur Platz Nummer 52 in Deutschland.

Weltweit liegt Ulm auf Platz 675 von 1360 untersuchten Städten. Fünf Prozent der gesamten Fahrdauer müssen laut Studie in Ulm auf überlasteten Straßen zurückgelegt werden.

München ist zum zweiten Mal in Folge Deutschlands Stau-Hauptstadt – vor Hamburg, Berlin und Stuttgart mit jeweils 44 Stunden. Die meiste Zeit im Stau (zwölf Prozent) stehen Autofahrer in Ulm direkt in der Innenstadt zur Rushhour am Morgen.

Bei den internationalen Städten führt Los Angeles die Liste der staureichsten Städte an. 2017 verbrachten die Fahrer dort im Schnitt 102 Stunden im Stau, während der Stoßverkehrszeiten.

Im Durchschnitt kosten laut Studie Staus jeden deutschen Autofahrer pro Jahr 1770 Euro. Werden die Staukosten landesweit aufaddiert, ergibt sich für 2017 eine Summe von mehr als 80 Milliarden Euro. Die staureichsten Streckenabschnitte Deutschlands sind zum Großteil auf innerstädtischen Straßen und Ring-Straßen zu finden, über die sehr viel Pendlerverkehr läuft. (az)

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