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Ulm

29.01.2020

Der Vater des „Sams“ kommt nach Ulm

Paul Maar, Erfinder des Sams, kommt nach Ulm.

Die Volkshochschule Ulm stellt ihr kulturelles Jahresprogramm vor, es beginnt mit einer Lesung des Autors Paul Maar.

Paul Maar kommt nun doch nach Ulm: Nachdem der Auftritt des Schriftstellers im Einsteinhaus im Oktober kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt wurde, konnte Tanja Leuthe, Fachbereichsleiterin Kultur der Volkshochschule Ulm (VH), einen Termin finden mit dem viel gebuchten Kinderbuch- und Theaterautor, der das „Sams“ erfand. Dieser Termin ist schon am kommenden Sonntag, 2. Februar, um 11 Uhr in der VH. Für die Zeit zwischen Februar und Sommer hat Leuthe ein umfangreiches Programm erarbeitet, das sich ins diesjährige VH-Thema „Stadträume, Freiräume, Lebensräume“ fügt. Es bietet Begegnungen sowohl mit Ulmer Kulturschaffenden als auch mit Künstlern von außerhalb.

Die VH Ulm präsentiert Lesungen von Mechtild Borrmann und Svenja Gräfen

Tanja Leuthe studierte Neuere deutsche Literatur und Kunstgeschichte und sie setzt auch an der VH ihren Schwerpunkt auf die neuere Literatur: In der im Herbst gestarteten Reihe „VH Literatur goes ...“ geht es am 2. April in die Kneipe Swobsters. Hier wird der Graphic Novel-Autor Frank Schmolke, der jahrelang als Taxifahrer in München unterwegs war, das Publikum in eine Münchner Unterwelt zwischen Prostitution und Drogenhandel entführen. Am 23. April kommt Bestsellerautorin Mechtild Borrmann mit ihrem Roman „Grenzgänger“ in die vh, der von den Schicksalen von Heimkindern in der Nachkriegszeit erzählt.

Bereits am 13. März liest die junge Leipziger Autorin, Netz-Feministin und Poetry-Slammerin Svenja Gräfen aus ihrer Erzählung „Freiraum“. Am Folgetag veranstaltet Svenja Gräfen in der vh einen Poetry-Slam-Workshop. Bis Juni ist es zwar noch lange hin, aber wer einmal eines Dichters Muse sein möchte, sollte sich den Termin vormerken: Der Ulmer Lyriker Marco Kerler wird am 27. Juni nachmittags – bei jedem Wetter – mit seiner Schreibmaschine auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz sitzen und für Menschen auf der Straße persönliche Gedichte schreiben.

Der Vater des „Sams“ kommt nach Ulm

Auch Raum für Street-Art und digitale Kreativität bietet die VH Ulm

Zum öffentlichen Raum gibt es mehrere Veranstaltungen: Im Rahmen eines Podiumsgesprächs „Kreative Übernahme“ diskutieren am 7. Mai der Stuttgarter Performancekünstler Simon Pfeffel, Ulmer Street-Art-Künstler und Digital-Kreative; zuvor leitet Pfeffel eine Mitmach-Performance, zu der man sich bereits jetzt unter fsjkultur@vh-ulm.de anmelden kann. Am 25. April ruft Maya Perschke dazu auf, Ulm zu poetisieren, und bereits am 19. März schildert Baubürgermeister Tim von Winning unter dem Motto „Platz da in Ulm!“ seine Sicht auf den öffentlichen Raum. Um den Einfluss der Digitalisierung auf den öffentlichen Raum und um die Internationale Bauausstellung in Stuttgart 2027 wird es bei weiteren Terminen gehen.

Die Foto-Kurse der VH boomen, berichtet Leuthe. In deren Rahmen entsteht die Foto-Ausstellung „Stadträume, Lebensräume, Freiräume“, die am 15. Mai eröffnet wird. Im Bereich der Musik ehrt eine Konzertlesung am 24. April die 2009 gestorbene argentinische Sängerin Mercedes Sosa und am 11. Mai gibt der Stuttgarter Soundeffekt-Künstler Robert Wolf alias „Robeat“ einen Beatboxing-Workshop für Jugendliche und Erwachsene. Veranstaltungen zu den Kultur-Jubilaren dieses Jahres – Ludwig van Beethoven und Friedrich Hölderlin, die vor 250 Jahre geboren wurden – sind derzeit nicht geplant.

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