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Ulm/Neu-Ulm

20.05.2014

Eine Karte für Bus, Bahn und Mietwagen

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Die Initiatoren.

Verkehr Wie ein neues Angebot die verschiedenen Formen der Mobilität verknüpft

Ulm/Neu-Ulm Einen zweijährigen Feldversuch starten die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU), die Daimler-Mietwagentochter Car2go und die Carsharing-Anbieter Confishare und Teil-Auto (Biberach): Das „Ticket2mix“ gewährt einen vergünstigten Zugang zu mehreren Mobilitätsangeboten. Das „Ticket2mix“, also das „Ticket zum Mischen“, kostet monatlich nur 4,50 Euro mehr als eine reguläre Abo-Jahreskarte des Donau-Iller-Nahverkehrsverbundes (Ding). Dafür gibt es allerhand Extras:

Bus/Bahn Täglich ab 18 Uhr gilt das „Ticket2mix“ nicht nur auf der eingetragenen Strecke, sondern auf allen Ding-Linien im gesamten Verbundgebiet. Also für Ulm, die Kreise Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm; mit Aulendorf, Münsingen und Geislingen. Am Wochenende gilt das den ganzen Tag lang. Zudem kann auch eine weitere Person mitfahren.

Car2go Das „Ticket2mix“ beinhaltet die Car2go-Nutzung mit 60 Freiminuten pro Monat. Alle weiteren Minuten und Gebühren werden nach dem normalen Tarif abgerechnet. Die Registrierung bei Car2go ist kostenlos. 60 Car2go-Minuten würden regulär 18 Euro kosten.

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Carsharing Das „Ticket2mix“ ermöglicht die Mitgliedschaft beim Ulmer Carsharer Confishare ohne Anmeldegebühr und ohne Rechnungsgebühr. Auch die Teilnahme beim Biberacher Anbieter „Teil-Auto“ kann ohne Anmeldegebühr, Kapitaleinlage, Jahresbeitrag, jährliche Nutzungsgebühr und Kaution erfolgen.

Eine Karte Als „Ticket2mix“ wird die SWU SchwabenCard ausgegeben. Sie kann dann allerhand, wenn der Nutzer es will: Sie ist die persönliche Abo-Jahreskarte, der Car2go-“Schlüssel“, Bezahlkarte in der Ratiopharm-Arena, Bezahlkarte in sieben Ulmer Parkhäusern und Tankkarte für Erdgas und Strom. Außerdem entfällt für „Ticket2mix“-Kunden die SWU SchwabenCard-Jahresgebühr.

Um herauszufinden, ob der angebotene Mobilitätsmix auch der richtige ist, haben Ding und seine Partner die Laufzeit des „Ticket2mix“ auf ein Jahr begrenzt. Erster Einstiegstermin ist der 1. Juli dieses Jahres, letztmöglicher Einstieg ist der 1. Juli 2015. „Spannend“ findet Thomas Mügge, der Ding-Geschäftsführer, die Frage, wie das neue Angebot angenommen wird. Als erste vorsichtige Zielmarke formulieren die Verantwortlichen den Verkauf von 500 Stück „Ticket2mix“.

Mügge versteht die Verbindung von Bussen, Zügen und Leihautos in einem Angebot als den Beitrag des Raumes zum Vorhaben der grün-roten Landesregierung, eine „Pionierregion für nachhaltige Mobilität“ zu werden. Fehlendes Puzzlestück auf dem Weg zur allumfassenden Mobilitätskarte sei ein Fahrradverleihsystem. Dies solle integriert werden – sobald es ein solches System in der Region gibt. In anderthalb Jahren wollen die Initiatoren des „Ticket2mix“ über die Weiterführung des Angebots beratschlagen. (heo)

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