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Neu-Ulm

05.08.2020

Fliegerbomben in Neu-Ulm entschärft: B10-Sperrung sorgt für Verkehrschaos

In Neu-Ulm nahe der B10 sind erneut zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden.
Bild: Heckmann

Plus Wenige Wochen nach dem letzten Bombenfund wurden nahe der B10 in Neu-Ulm gleich zwei Blindgänger entdeckt. Für die Entschärfung war die B10 gesperrt.

Zwei Fliegerbomben sind am Mittwochabend östlich des Neu-Ulmer Stadtteiles Schwaighofen erfolgreich entschärft worden. Für die Entschärfung musste die Bundesstraße für gut eine Stunde lang gesperrt werden. Es kam zu langen Staus in Pfuhl und Burlafingen. In der Leipheimer Straße in Pfuhl hat es während der Sperrung einen Motorradunfall gegeben. Schwerer verletzt wurde dabei nach ersten Erkenntnissen niemand, so ein Polizeisprecher auf Nachfrage.

Bild: Kroha

Nachdem die beiden Blindgänger am Morgen jeweils in rund zwei Metern Tiefe und etwa 100 Meter voneinander entfernt mit Metalldetektoren gefunden wurden, wurden die Bomben im Lauf des Tages vorsichtig freigelegt.

B10 in Neu-Ulm musste während der Bombenentschärfung gesperrt werden

Ab dem Nachmittag waren zwei Bombenentschärfer vor Ort und in Absprache mit ihnen wurde die Entschärfung gegen 19 Uhr begonnen. Vorher musste ein Umkreis von 500 Metern abgesperrt werden, darunter auch die B10 ab der Otto-Hahn-Straße, dabei wurden die Polizei und die Straßenmeisterei auch von 19 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten unterstützt.

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Die beiden amerikanischen Sprengbomben wiegen jeweils etwa 225 Kilogramm und haben an beiden Enden Aufschlagzünder, die von den Sprengmeistern vorsichtig herausgeschraubt werden mussten. Nach nur 40 Minuten waren die Bomben entschärft und die Sperrungen konnten abgebaut werden. Auf den Umleitungsstrecken kam es immer wieder zu Stockungen. (AZ)

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