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Wiblingen

21.01.2019

Pferdeshow: Ritt durch eine magische Welt

Prinzessin Luna reitet in der Show „Palast der Pferde“ durch eine magische Zauberwelt.
Bild: Dagmar Hub

Der „Palast der Pferde“ fasziniert die Besucher in Wiblingen mit Freiheitsdressur, Trickreiten, Zauberei und mehr. Doch die Veranstalter sind bei ihrem Gastspiel nicht hundertprozentig glücklich.

Schon vor dem Einlass fotografieren Mütter ihre kleinen Töchter mit den Plakat der Show „Palast der Pferde“, die seit dem Wochenende auf dem Gelände des Klosters Wiblingen das Märchen „Das Zauberbuch“ in einem großen Zelt präsentiert. Die Stars: 22 Pferde. Die Show entführt das Publikum in die mystische Welt der Fabelwesen, in der die wilde Prinzessin Luna an ihrem 20. Geburtstag das Abenteuer des Erwachsenwerdens erlebt. Inbegriffen: ein romantisches Happy End und Höchstleistungen der Freiheitsdressur und des Trickreitens. Dazu gibt es Jonglage, eine Feuershow, Zauberei, einen tanzenden Derwisch und ein temperamentvolles Minipferd, dem bei seinen Bocksprüngen die Herzen zufliegen.

Dass bald "Apassionata" kommt, trifft das Familienunternehmen

Die Brandenburger Nicki und Dajana Pfeifer, die den „Palast der Pferde“ als Familienunternehmen betreiben, empfinden ihren ersten Besuch in Ulm zwiespältig: Das Gelände um das ehemalige Kloster Wiblingen sei toll geeignet, lobt Nicki Pfeifer. Dass kurz nach der Woche, die Show in Ulm gastiert, in Neu-Ulm die Pferde-Show „Apassionata“ zu sehen sein wird, trifft ihn. „Unsere Show war zuerst angemeldet“, betont er. Ob der „Palast der Pferde“ wieder nach Ulm komme, hänge vom Erfolg in der Region ab, sagt er. Beide Shows sprächen das identische Publikum an.

Das Märchen hinter „Das Zauberbuch“: Prinzessin Luna, Tochter von König Richard, ist ein Wildfang und streift lieber mit ihrem Pferd Atax durch den Wald und geht jagen, als sich für junge Männer zu erwärmen. Doch sie soll bald heiraten und die höfischen Verpflichtungen einer Prinzessin übernehmen. Sie begegnet an ihrem Geburtstag im Wald einem zotteligen Troll, der eine merkwürdige Sprache spricht, die ein bisschen wie Bayerisch klingt und daneben recht drollig-trollig. Der Troll erzählt Luna, dass er den über ihn gelegten Zauberbann nur los wird, wenn ihm eine Prinzessin hilft, die letzten Buchstaben eines Zauberbuches zu finden. Luna macht klar, dass ihre Hilfsbereitschaft keineswegs Zuneigung einschließen werde – und beide machen sich auf die Reise durch eine Fantasiewelt, in der Pferde die Hauptrolle spielen: prächtige Friesen und Lippizaner, wendige Araberpferde und Andalusier.

Ein geflügeltes Pferd erscheint im Trockennebel

Faszinierend ist besonders die Freiheitsdressur, die Alicia Dosogne zeigt – ein zügelloses Pferd reagiert auf ihre minimalen Gerten-Anweisungen von Rücken eines anderen Pferdes aus ohne jede weitere Lenkung eine vollständige Dressur lang. Spannend ist die Trickreit-Show von Tomasz Plodzien, der optisch magischste Moment ist, als das geflügelte Pferd Pegasus im Trockeneisnebel erscheint und Luna einen Rat gibt. Märchenhaft farbenprächtig: Luna und der Troll begegnen den vier Elementen, die auf prächtig aufgeputzten Pferden reiten, und einer kleinen Elfe.

Ehe „Palast der Pferde“ nach Wien weiterreist, gastiert die Show noch bis Sonntag, 3. Februar in Wiblingen. Am Samstag, 23. Januar ist Familientag mit reduzierten Ticketpreisen.

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