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Neu-Ulm

25.10.2020

Sohn verletzt eigenen Vater und beleidigt Polizisten

Zwei Männer haben Polizisten in Neu-Ulm beleidigt.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Am Freitagmittag geht ein Mann auf seinen Vater los und leistet dann Widerstand gegen die Polizei. Zehn Stunden später ist ein anderer aggressiv gegen Beamte.

In zwei Fällen haben Männer am Freitag in Neu-Ulm Widerstand gegen die Polizei geleistet und die Beamten beleidigt. Einer der Aggressoren hat zuvor sogar seinen eigenen Vater derart verletzt, dass dieser ins Krankenhaus musste. Das hat die Neu-Ulmer Polizei in einem Bericht bekannt gegeben.

Gegen 13.15 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Neu-Ulm in die Luitpoldstraße gerufen, um dort den Rettungsdienst zu unterstützen. Bei einem Streit hatte ein 31-jähriger Neu-Ulmer seinen 62-jährigen Vater verletzt. Der Vater war gegen eine Bettkante gestürzt und musste zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden.

Neu-Ulm: Betrunkener liegt schreiend auf dem Boden

Weil von dem 31-Jährigen nach Einschätzung der Beamten eine nicht unerhebliche Fremd- und Eigengefährdung ausging, sollte er durch die Streife zur Begutachtung in eine psychosomatische Klinik gebracht werden. Der Mann war gegenüber den Polizeibeamten äußerst aggressiv und sollte deshalb gefesselt werden. Dagegen sperrte er sich aktiv und leistete erheblichen Widerstand. Des Weiteren beleidigte er die eingesetzten Beamten. Den 31-Jährigen erwartet nun, neben einer Strafanzeige wegen Körperverletzung, eine weitere Strafanzeige wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie der geäußerten Beleidigungen.

Rund zehn Stunden später, um 23:30 Uhr, gingen auf der Neu-Ulmer Dienststelle diverse Mitteilungen über einen Betrunkenen in der Augsburger Straße ein, welcher lautstark herumschreien würde. Vor Ort trafen die Polizisten auf einen 38-jähriger Ravensburger, der auf dem Boden lag. Der Mann zeigte sich unverzüglich höchst aggressiv gegenüber den Beamten. Weil er koordinativ nicht mehr in der Verfassung war, ohne Einschränkungen zu gehen, und keine Anlaufadresse in Neu-Ulm hatte, wurde er zu seinem Schutz in Gewahrsam genommen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt beleidigte er die Polizisten. Als er auf der Dienststelle in die Gewahrsamszelle gebracht werden sollte, leistete er Widerstand durch aktives Sperren. Den Ravensburger erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der geäußerten Beleidigungen. (az)

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