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Neu-Ulm

16.09.2019

Sport trifft Trend im Wiley: Neu-Ulm trifft ins Schwarze

Der Anbieter von Fußballcamps „Ulmer Talent“ hatte ein aufblasbares „Fußballdart“ mitgebracht. Das wurde zum Magneten.

Unter dem Motto „Sport trifft Trend“verwandelt sich das Wiley am Sonntag in eine große Mitmachstation. Klassiker und Exoten buhlen bei bestem Wetter um Teilnehmer.

Der Wiley-Sportpark wird am Sonntag seinem Namen mehr als gerecht: An 26 Ständen präsentieren 22 Vereine, Firmen oder sonstige Organisationen Leibesübungen. Und die gehen über die Klassiker wie Fußball oder Basketball hinaus. Der TSV Neu-Ulm etwa, zeigt was man zum Fechten braucht: „Körperbeherrschung, Koordination und Konzentration“, bringt es Thomas Kießling, Abteilungsleiter bei schwabens zweitgrößtem Fechtverein, auf den Punkt.

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"Sport trifft Trend" im Sport- und Freizeitpark Wiley
Bild: Alexander Kaya

Ähnlich sind die Anforderungen beim Nachbarn, der sich ebenso auf dem Hartplatz niedergelassen hat: Mit Street-Tennis per verkleinertem Feld und improvisierten Netz will der Tennisverein NTK Blau-Weiß Neu-Ulm zeigen, dass man nicht unbedingt einen Sand- oder Rasenplatz braucht, um Spaß mit der kleinen Filzkugel zu haben.

Amerikanische Tage: Zurück in die US-Vergangenheit

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m unter anderem Rathausmitarbeiter ihr Können präsentieren. Fußball jenseits des Leistungsgedankens will Johannes Schraft mit seinem Angebot „Ulmer Talent“ fördern. Seine Fußballcamps richten sich an Nachwuchskicker von sieben bis 14 Jahren, die womöglich nicht unbedingt Lust auf leistungsbetontes Kicken in Ligen haben. Dazu passt das aufblasbare, riesengroße „Fußballdart“, dass sich zu heimlichen Star von „Sport trifft Trend“ entwickelt, wie die Stadt Neu-Ulm die Veranstaltung im Rahmen des 150. Stadtjubiläums taufte. Richtig exotisch geht es auf dem Fußballplatz zu: Hier präsentieren Mitarbeiter der Firma Continental wie Cricket funktioniert. Sowohl Spieler als auch Fangemeinde stammen vornehmlich aus Indien und sind IT-Fachkräfte des Autozulieferers Continental. „Ich bin vor zwei Jahren aus Bangalore nach Neu-Ulm gekommen“, sagt etwa Medhar Ashwini, die geduldig die komplizierten Cricket-Regeln erläutert. Zur Sicherheit gibt‘s die auch schriftlich.

Zumindest eine Regel wirkt vertraut: Es spielen immer zwei Mannschaften mit je elf Spielern. Passend zum Ex-US-Gelände ist der Nachbar des Cricket-Teams: Die Neu-Ulm Spartans präsentieren American Football. Wem eher das Tänzerische liegt, der wird mehrfach fündig: Stündliche Vorführungen präsentieren sowohl die Tanzschulen Ten Dance, FKV Dance als auch die Be Famous Cheer Company. Hier zeigen sogar Drei- bis Fünfjährige unter großen Applaus ihre einstudierten Figuren. (heo)

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