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Südstadtbogen: Bloß nicht noch eine Bauruine in Neu-Ulm

Kommentar Von Michael Ruddigkeit
10.11.2020

Plus Der Südstadtbogen in Neu-Ulm darf nicht zur Bauruine werden. Doch bis es auf der Großbaustelle weiter gehen kann, ist Geduld gefragt.

Die Renfte-Ruine in Neu-Ulm ist von den Dimensionen her nicht vergleichbar mit dem Riesenprojekt Südstadtbogen. Doch sie zeigt, wie lange es dauern kann, bis wieder Bewegung in ein Bauvorhaben kommt, wenn einmal der Wurm drin ist.

Seit mehr als zwei Jahren steht das ehemalige Bettenhaus am Petrusplatz halb abgerissen da – eine Ruine mitten in der Innenstadt. Inzwischen ist der Weg für den Abriss frei, da die Sparkasse Ulm die marode Immobilie gekauft hat. Doch bis der Schandfleck in Neu-Ulms guter Stube weg ist und an seiner Stelle ein Neubau entsteht, wird noch einige Zeit vergehen.

Auch beim Südstadtbogen ist Geduld gefragt, denn dort wurden die ursprünglichen Pläne ebenfalls durch eine Pleite über den Haufen geworfen. Nur ist das Bauprojekt mit seinen geplanten 450 Wohnungen, einer großen Tiefgarage und einem 13-stöckigen Hochhaus ungleich komplexer als ein einfaches Wohn- und Geschäftshaus.

Warum der Südstadtbogen für Neu-Ulm wichtig ist

Für Neu-Ulm ist es aus mehreren Gründen wichtig, dass aus dem Südstadtbogen etwas wird. Der Bedarf nach Wohnraum ist ungebrochen groß. Und auch die Parkplätze im Untergrund werden dringend benötigt, zumal das Parkhaus am Bahnhof weg ist und die Stadt ihren Anteil an der Tiefgarage bereits bezahlt hat. Das Letzte, was Neu-Ulm gebrauchen kann, ist eine riesige Brache in bester Innenstadtlage, in die umsonst Millionen gesteckt wurden. Deshalb müssen sich die Investoren zusammenraufen und die Planung gründlich überarbeiten. Das wird eine Weile dauern. Aber der Südstadtbogen kann immer noch ein Erfolg werden.

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