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Ulm
20.02.2020

"Circus Krone" kommt mit brüllenden Löwen in die Ulmer Au

Zuletzt gastierte der „Circus Krone“ im Jahr 2016 in Ulm auf dem Festplatz. Damals präsentierte Martin Lacey jr. seine Standard-Raubtiernummer. Dieses Jahr ist die Show eingebettet in eine Geschichte um Mandana die Pferdeprinzessin sowie einen Löwenmann.
Foto: Alexander Kaya

Der „Circus Krone“ macht ernst: Im April werden nach gescheitertem Wildtierverbot Raubkatzen in der Friedrichsau vorgeführt. So reagiert die Stadtverwaltung.

Nach dem gescheiterten Vorstoß der Stadt Ulm, eine Zurschaustellung von Wildtieren in der Friedrichsau zu verhindern, macht der „Circus Krone“ jetzt ernst und stellte das Programm für das Gastspiel vor: „Mandana – Circuskunst neu geträumt“ heißt die Show, die von Donnerstag, 2. April, bis Ostermontag, 13. April, aufgeführt wird. Mit dabei ist Martin Lacey jr. mit seinen „majestätischen Raubkatzen“. Die Stadt Ulm hätte den Auftritt gerne verboten. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hatte eine entsprechende Beschwerde der Stadt zurückgewiesen.

Wildtierverbot ist ein unzulässiger Eingriff in die Berufsfreiheit

Die Stadt hatte sich mit einer entsprechenden Verbotsklausel in den Vermietungsrichtlinien ihrer Messegesellschaft, die auch den Volksfestplatz vermietet, auch in zweiter Instanz nicht durchsetzen können. Der Verwaltungsgerichtshof sieht im Wildtierverbot der Stadt Ulm einen unzulässigen Eingriff in die Berufsfreiheit des Zirkusunternehmers. Der Beschluss ist nicht anfechtbar. Nicht nur Ulm, auch anderen Städten, die aus Tierschutzgründen keine Wildtiere auf ihrem Grund sehen wollen, sind die Hände gebunden. „Die Städte können es nicht richten“, sagt Finanzbürgermeister Martin Bendel auf Anfrage unserer Zeitung. Der Bund sei nun gefragt, eine entsprechende Gesetzgebung zu beschließen um einem veränderten Verständnis der Bevölkerung über den artgerechten Umgang mit Wildtieren Rechnung zu tragen. Seine Meinung habe Bendel trotz des Urteils nicht geändert: Die Stadt Ulm sieht sich massiv in ihrer vom Grundgesetz garantierten kommunalen Gestaltungsfreiheit eingeschränkt.

Das sagt Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“

Der Bundesrat hat schon dreimal für ein Verbot von Wildtieren gestimmt. Doch bis jetzt hat die Bundesregierung diesen Beschluss nie umgesetzt. „Andere europäische Länder sind Deutschland hier deutlich voraus und verbieten die Wildtierhaltung im Zirkus bereits teilweise oder sogar ganz“, beklagt die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“.

Die Marketingabteilung von „Circus Krone“ hingegen wirbt in den höchsten Tönen für eine „mitreißende Geschichte und außergewöhnliche Unterhaltungskunst“. Mehrfach ausgezeichnet wurde das Programm beim Zirkusfestival in Monte Carlo. Und Martin Lacey jr. sei der einzige Künstler, der mit Raubtieren jemals den „Goldenen Clown“ in Monte Carlo verliehen bekam. Das Versprechen: „Faszinierende Tiere, Nervenkitzel und Spannung“. Die Zuschauer folgen demnach dem Ehepaar Jana Mandana Lacey Krone und Martin Lacey jr. auf ihrer Reise durch die Geschichte des Zirkus – die ein Stück weit auch ihre eigene Geschichte sei - voller Zauber, Magie und der Liebe zu ihren Tieren.

"Circus Krone" sieht sich als Tierschützer

In Sachen Tierschutz sieht sich Krone auf der richtigen Seite. In einer 44 Seiten umfassenden „Tierschutzbroschüre“ mit dem Titel „Ihr Wohl – Unser Streben“ legt der größte Zirkus der Welt sein Tierschutzbestreben dar: Die Maßnahmen im Zirkus gingen weit über den gesetzlich definierten Standard hinaus: etwa mit luftgefederten Spezialtransportern, erhöhten Liegeflächen in den Gehegen und deutlich mehr Platz für jedes Tier.

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Wenn es der Terminplan von Bürgermeister Bendel erlaubt, möchte er sich eine Vorführung, die er am liebsten verbieten würde, mit eigenen Augen anschauen. Als „Oberkontrolleur“ wolle er sich aber nicht aufspielen, dazu fehle ihm die Fachkenntnis.

Bendel wird nicht nur Tiere zu sehen bekommen: Versprochen werden „Weltklasse-Akrobaten“ wie Los Robles, das Duo Stipka, Steve Eleky, das Duo Stauberti oder das Clowntrio Without Socks.

Vorstellungen und Vorverkauf

Premieren sind am 2. April, 15.30 Uhr und 19.30 Uhr.

Vorstellungen: wochentags 15.30 Uhr und 19.30 Uhr, sonn- und feiertags 14 Uhr und 18 Uhr, Karfreitag keine Vorstellungen. Die letzte Vorstellung ist am Ostermontag, 13. April.

Der Vorverkauf erfolgt an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder über die Kassen-Hotline des Circus Krone unter 01805-24 72 87 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunk.).

„Mandana“ die Pferdeprinzessin, begegnet der Liebe: Sie trifft den Löwenmann

„Mandana“, die Pferdeprinzessin, begegnet der Liebe: Sie trifft den Löwenmann. Grenzen zwischen Tier und Mensch verschwimmen, märchenhafte Kostüme und aufwendige Bühnenbilder verbinden sich mit Zirkus-Elementen.

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