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Ulm/Neu-Ulm
05.08.2019

Ulmer Selbsthilfegruppe unterstützt Menschen mit Aphasie

Ingrid Hirsch (links) und Raphaela Güldner-Fink leiten die Ulmer Selbsthilfegruppe Aphasie, deren Mitglieder sich regelmäßig treffen.
Foto: Dagmar Hub

Ein Schlaganfall oder andere Erkrankungen können zum Verlust der Sprache führen. Betroffene finden in einer Ulmer Selbsthilfegruppe neuen Mut und Selbstvertrauen.

Ein 30. November war es, der ihr Leben auf den Kopf stellte, erinnert sich Ingrid Hirsch aus Burlafingen. 33 Jahre alt war sie damals, Mutter von zwei Kindern, und sie arbeitete leidenschaftlich gern als Krankenschwester. Dann bekam sie heftige Kopfschmerzen, die von einem Hausarzt falsch diagnostiziert wurden. Erst im Universitätsklinikum Ulm stellte man fest, dass sie ein lebensbedrohliches Aneurysma hatte. Dann ging alles ganz schnell – aber nach der siebenstündigen Operation konnte Ingrid Hirsch drei Monate lang nicht mehr sprechen, ihre rechte Körperseite war von Lähmungen betroffen.

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