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Neu-Ulm

21.04.2016

VR-Bank plant Neubau in Neu-Ulms Mitte

Der Stammsitz der früheren Volksbank Neu-Ulm ist Baujahr 1969 und soll abgerissen werden. Auch das Haus mit Balkon rechts soll weichen.
Bild: Oliver Helmstädter

Drei Häuser vor Abriss: Architekturwettbewerb soll entscheiden, was an der Ludwigstraße entsteht.

Neu-Ulm Nach dem Brückenhaus der Sparkasse und dem Einkaufszentrum Glacis-Galerie tut sich erneut baulich etwas in Neu-Ulms Mitte: Die VR-Bank plant einen Neubau in der Ludwigstraße. Wie das Vorstandstrio Alois Spiegler, Steffen Fromm und Wolfgang Seel bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag bekannt gab, soll unter der Einbindung zweier benachbarten Häuser ein neues Kunden- und Finanzcenter entstehen.

Derzeit laufe noch die Rahmenplanung, etwa um einen genauen Platzbedarf zu ermitteln, bevor per Architektur-Wettbewerb die beste Lösung für dieses Grundstück in direkt Nachbarschaft zur St. Johann-Baptist-Kirche gefunden werden soll. Klar ist jetzt schon, dass der jetzige Standort in der Marienstraße zu einer reinen Selbstbedienungs-Filiale abgestuft und in den Neubau größtenteils integriert wird. Das Areal am Eingang Neu-Ulms gegenüber des Donaucenters ist in Bewegung: Unter der Einbeziehung von mehreren Parkplätzen entsteht hier ein sechsstöckiger Anbau an der „kleinen Donau“. In den umfassenden Umbau einer Eigentümergemeinschaft unter Beteiligung der VR-Bank wird auch die Fassade des in die Jahre gekommenen Gebäudes mit einbezogen.

Mit einem Neubau an der Ludwigstraße sind die Pläne eines Umzugs an den Heiner-Metzger-Platz vom Tisch, so Steffen Fromm. Über Kosten und Nutzfläche des geplanten Neubaus konnte der Bankvorstand noch keine Angaben machen. Es würden vermutlich noch anderthalb Jahre vergehen, bis ein Wettbewerb ausgeschrieben werden könne. Absehbar sei aber bereits jetzt, dass es keinen Sinn mache, den aus dem Jahr 1969 stammenden Sitz der früheren Volksbank Neu-Ulm zu renovieren. Energetische Fragen sowie der Brandschutz sprächen dagegen. Der Flächenbedarf der VR-Bank in Neu-Ulm werde wohl nicht steigen, so Wolfgang Seel. Aber es mache Sinn sowohl in Weißenhorn – wo auch ein Neubau entsteht – und Neu-Ulm, die Verwaltung zu konzentrieren. Nachdem der Neubau durch die Einbeziehung und den Abriss von weiteren Gebäuden nun aber größer wird, ist absehbar, dass in der Ludwigstraße nicht nur Bank-Räume entstehen. Auch Wohnungen oder Gewerbeflächen sind möglich. Das nötige Kleingeld hat die VR-Bank im ersten Jahr nach der Fusion aus Neu-Ulm und Weißenhorn auf der hohen Kante: „Wir sind sehr zufrieden“, fasste Alois Spiegler das abgeschlossene Geschäftsjahr der fusionierten Bank zusammen. Wenngleich die Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank sich bemerkbar macht: Der Bilanzgewinn sank von 2,8 Millionen auf 2,1 Millionen Euro. Mehr über das Geschäftsjahr lesen Sie morgen in ihrer Zeitung. (heo)

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