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Bildung

08.05.2015

Valckenburgschule wird 140

Geburtstagsfeier am Donau-Ufer und eine neue Sporthalle

1875 wurde die heutige Valckenburgschule als „Höhere Töchterschule“ gegründet. Auch heute noch wird die Bildungseinrichtung überwiegend von Mädchen besucht, doch längst hat sich das Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten weit über Hauswirtschaft hinaus entwickelt. Heute und am Wochenende feiert die Schule am Valckenburgufer neben dem Hotel Maritim ihr 140-jähriges Bestehen. Dazu wird unter anderem der baden-württembergische Kultusminister Andreas Stoch ( SPD) erwartet.

Obwohl die Schule ihren Standort mitten in Ulm hat, ist sie seit der Gebietsreform 1972 in Trägerschaft des Alb-Donau-Kreises. Sie ergänzt das Angebot der beruflichen Schulen in städtischer Hand. Die Valckenburgschule bietet die vier Profile Biotechnologie, Ernährung, Gesundheit und Soziales an. Es gibt mehrere Berufsschulen und Berufskollegs, ebenso eine Berufsfachschule. Die Schüler können Abitur machen, Landwirt, Koch oder Altenpfleger lernen, die Fachhochschul- und Fachschulreife erlangen oder Fachwirt Organisation und Führung werden. Dieses vielfältige Bildungsangebot ist gefragt: In den vergangenen zehn Jahren sind die Schülerzahlen um zehn Prozent gestiegen.

Heute besuchen etwa 1600 Buben und Mädchen die Valckenburgschule. Das Einzugsgebiet ist grenzüberschreitend. Auch aus dem Kreis Neu-Ulm kommen etliche Schüler. Die Standorte hat die Schule im Laufe der 140 Jahre oft gewechselt. An der Sedelhofgasse wurde zeitweise ebenso unterrichtet wie im Schwörhaus und im Forsthaus Söflingen. 1978 erfolgte der Umzug vom Weinhof in das neue Schulgebäude am Donau-Ufer. Im Jahr darauf wurde die Schule nach dem niederländischen Festungsbaumeister Johan van Valckenburgh (1575 – 1625) benannt. Seitdem hat der Alb-Donau-Kreis mehr als 25 Millionen Euro in Um- und Anbauten sowie verbesserte Ausstattung investiert. Die letzte große Erweiterung datiert aus dem Jahr 2002. Heute wird die neue Sporthalle der Schule eingeweiht. Das Bauwerk hat 2,6 Millionen Euro gekostet und befindet sich an der Stelle, an der früher das Hausmeisterhaus stand. Außer einem Gymnastik- und Fitnessraum sind in dem Anbau auch vier Klassenzimmer und ein Besprechungsraum. Bislang mussten die Valckenburg-Schüler teilweise in Räume des SSV Ulm ausweichen. (mru)

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