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Edwin ScharffScharff

24.03.2012

Zeichner war der Bildhauer zeit seines Lebens

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5 Bilder
Die Gouache „Schwäbisches Bauernhaus mit Garten, 1904 aus dem Fundus der Nachlassgemeinschaft Scharff.
Bild: VG Bild-Kunst, Bonn, 2012

Am Sonntag lädt das Museumsteam am Petrusplatz zur Jubiläumsmatinee mit Ausstellung

Neu-Ulm Der 90-jährige Bildhauersohn Peter Scharff wird aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsmatinee teilnehmen können. Doch viel Prominenz wird am Sonntag um 11 Uhr zur Geburtstagsausstellung „Edwin Scharff: Zeitlebens Zeichner“ im Museum am Petrusplatz 4 erwartet, das seit seiner Eröffnung im Jahr 1999 den Namen des großen Bildhauersohnes der Stadt Neu-Ulm trägt.

Von der Donau an die Isar-Metropole München hat sich der jugendliche Scharff 1902 für eine künstlerische Laufbahn aufgemacht. Der Jugendliche beginnt, Malerei zu studieren. Zehn Jahre später wendet er sich in Paris dem plastischen Arbeiten zu.

Mehr als 40 Jahre liegen zwischen dem kleinen Selbstbildnis am Ende seines Akademiestudiums im Jahr 1907 und dem „Selbstbildnis auf schwarzem Grund“ im letzten Raum der Ausstellung am Petrusplatz. Gemalt hat der Bildhauer, der von den Nazis diffamiert und mit Berufsverbot belegt wurde, als Bildhauer nur noch sporadisch. Zeichner war der am 18. Mai 1955 in Hamburg gestorbene Edwin Scharff zeit seines Lebens.

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Dies dokumentiert die Ausstellung im Wechselspiel zu Plastik und Gemälde auf eindringliche Weise. 7000 Blätter im Besitz der Nachlassgemeinschaft werden im Edwin-Scharff-Museum verwahrt. 67 davon sind in der Jubiläumsausstellung zu besichtigen. Liebespaar und Reiter waren seine Lieblingsmotive. „Zeichnen Sie alles und immer“ oder „Ein Porträt muss bis zum Schluss die Frische bewahren“. Davon kann sich der Besucher am Sonntag sein eigenes Bild machen.

Infos auch im Internet

www.edwinscharffmuseum.de

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