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Laichingen/Blaubeuren
12.01.2022

Fehlender Schnee macht Skilift-Betreibern auf der Alb das Leben schwer

Kurt Pöhler, Betreiber des Skilifts in Laichingen, steht neben einem Schild, das auf den Skilift hinweist. Mangelnder Schnee und strenge Corona-Auflagen erschweren das Geschäft.
Foto: Marijan Murat, dpa

Kein Schnee, strenge Corona-Auflagen: Skilift-Betreiber haben es schwer in diesem Winter. Was heißt das für die Zukunft der Geschäfte?

Mangelnder Schnee und strenge Corona-Auflagen erschweren den Skiliftbetreibern auf der Schwäbischen Alb auch in diesem Winter das Geschäft. Auf der Alb sei er komplett abhängig vom Klima, sagte Kurt Pöhler, Betreiber des Skilifts in Laichingen im Alb-Donau-Kreis. Er benötige mindestens 20 Skitage für einen wirtschaftlichen Betrieb seiner Anlage. Bislang gab es demnach zwei.

Eine Skifahrerin fährt auf der Piste am Skilift in Laichingen. Mangelnder Schnee und strenge Corona-Auflagen erschweren das Geschäft.
Foto: Marijan Murat, dpa

Zusätzlich zum inzwischen zwar kalten aber schneearmen Wetter seien auch die Corona-Auflagen mit 2G-Plus eine Hürde für die Gäste, sagte Pöhler. Das führe dazu, dass nicht mehr so viele Skifahrer und Skifahrerinnen spontan vorbeikommen. "Aber die, die kommen, sind gut informiert und haben alle Nachweise dabei", so Pöhler.

Kein Betrieb beim Skilift Beiningen bei Blaubeuren

Noch gar kein Betrieb herrscht etwa beim Skilift Beiningen bei Blaubeuren. Es fehlt der Schnee, wie Betreiber Erich Straub schildert. Sobald die Schneedecke ausreicht, möchte der Skiliftbetreiber die Wintersportler auf seiner Webseite informieren.

Der Laichinger Skilift im Winter 2008.
Foto: Archiv

Auch beim Lift Beiwald Upfingen im Kreis Reutlingen fällt der Skibetrieb mangels Schnee derzeit noch aus. Zwar sei in diesem Jahr wieder normaler Betrieb geplant und nicht mehr die Vermietung an Gruppen oder Familien wie im vorigen Jahr, sagte Hannes Müller, dessen Familie den Lift betreibt. Doch damit es auch dieses Jahr an den Wochenenden auf die Piste gehen kann, braucht es noch etwas mehr Schnee. Wirtschaftliche Sorgen macht man sich hier weniger. Der Skilift sei mehr Hobby als Geschäftsbetrieb, sagte Müller. (dpa/lsw)

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