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Kreisliga A Iller

29.09.2019

Eine gute Halbzeit reicht dem FV Senden zum Derbysieg

Über diese erste Halbzeit musste geredet werden: Torwart Marco Kleinschmidt mit Alexander Petruch und Kapitän Marco Nohr vom FV Senden.
Bild: Horst Hörger

Der dritte Dreier des FV Senden nacheinander war zwar einer der weniger ansehnlichen Art, dafür aber gegen den Stadtrivalen TSV.

Mit einem 2:0-Sieg für den FV Senden endete das Stadtderby in der Fußball-Kreisliga A Iller gegen den TSV Senden. Es war ein mühsamer, aber aufgrund des zweiten Durchgangs verdienter Erfolg und für den FV Senden gleichzeitig der dritte in Folge.

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Dabei erwischten die Hausherren einen recht passablen Start und verpassten mit dem Kopfball von Dennis Mgbechi nur knapp den Führungstreffer (7.). Doch was anschließend passierte, erschreckte und erzürnte die Zuschauer. Es klappte rein gar nichts mehr aufseiten des FV Senden. In allen Mannschaftsbereichen war weder Laufbereitschaft noch Wille zu erkennen. Trainer Sebastiano Pirrello kommentierte: „Ich glaube, das war die schlechteste Halbzeit in dieser Saison. Da hat es schlichtweg an allem gefehlt.“

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Die Gäste begnügten sich ohnehin mit dem einen oder anderen halbherzigen Konter. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs musste dennoch FVS-Keeper Marco Kleinschmidt sein ganzes Können beim Freistoß von Hakan Bozdogan aufbieten (45.+2).

Kreisliga A Iller: FV Senden besiegt den TSV Senden

Nach dem Seitenwechsel zeigte der FV Senden ein anderes Gesicht, Pirrello hatte offensichtlich in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Bereits in der 50. Minute hätte Mauro Macchia die Führung erzielen können, eigentlich sogar müssen. Diesen Fauxpas machte er jedoch zwei Minuten später mit der Vorlage auf Tim Hartmann wieder gut, der dann schließlich überlegt zum 1:0 einschob. Naturgemäß musste der TSV anschließend die Defensive lockern und hatte auch in Person von Pezhman Chalambari in der 62. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich. Nur eine Minute später waren die Hausherren mit einer Doppel-Großchance wieder an der Reihe. Erst scheiterte Hartmann an Torhüter Arda Topcu und den Nachschuss semmelte Mgbechi ins Fangnetz. In der Folge hatten die Einheimischen ihre beste und druckvollste Phase des Spiels und durch Nicolas Menz (70., 71.) zweimal die Chance, das Ergebnis zu erhöhen. Pirrello ärgerte sich: „In dieser Phase hätten wir nachlegen und noch deutlicher führen müssen.“

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Sein Abwehrchef Alexander Petruch musste es am Ende mit seinem Kopfballtreffer zum 2:0 richten, mit dem er letztlich für die Entscheidung sorgte (73.). Für den TSV Senden hätte der eingewechselte Robin Seeberger kurz vor Schluss mit seiner Möglichkeit lediglich noch für Ergebniskosmetik sorgen können (88.). (wgo)

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