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Verletzung

11.10.2017

Herber Rückschlag für Ulmer Biathletin

Mareike Braun muss eine lange Pause einlegen. Auch sonst lief es durchwachsen

Der Nordcup der Biathleten in Oberhof sollte eigentlich ein gelungener Auftakt in die neue Saison sein. Für Mareike Braun vom DAV Ulm gab es stattdessen einen herben Tiefschlag: Sie musste beim Klassisch-Rennen zum Auftakt aufgeben. Ein angebrochener Rückenwirbel war Auslöser für andauernde Schmerzen. Damit steht ihr eine lange Pause bevor.

Für die meisten ihrer Vereinskollegen lief es in Oberhof bei teils widrigen Bedingungen zwar ordentlich, aber nicht überragend, wobei sie allesamt mit den Schießergebnissen haderten. Vor allem beim abschließenden Cross-Wettkampf im strömenden Regen mit vier Schießen war nicht mehr viel aufzuholen, wenn es mal daneben ging. Das musste schon Lisa Kohler bei der Jugend16 erfahren. Sie startet zum ersten Mal mit dem Kleinkaliber-Gewehr, besonders das Stehendschießen will noch nicht konstant gut gelingen. So kassierte sie beim ersten Stehendanschlag fünf Fehler, da war auf der kurzen Strecke nicht mehr viel zu holen. Nach drei Wettkämpfen reihte sie sich auf Gesamtrang 17 ein.

In der Jugend 18/19 zeigte Lena Hanses, die mittlerweile ein Profijahr einlegt und größtenteils in Mittenwald trainiert, gute Leistungen. Im ungeliebten Klassisch-Wettkampf noch im Mittelfeld platziert, rückte sie schon mit den Freistil-Rollern weiter nach vorne und eroberte im Cross-Wettkampf Platz zwei – auch dank ihrer nur fünf Fehler. In 26:55,3 lag sie knapp eine Minute hinter Siegerin Hanna-Michelle Hermann (Schwarzenberg). Die war in der vergangenen Saison noch die härteste Konkurrentin der Braun-Zwillinge gewesen.

Sabrina Braun war mit ihren Wettkämpfen nicht ganz zufrieden. Einem guten Klassisch-Wettkampf folgte ein schwächerer Freistil-Lauf und Platz elf im Cross. Die Laufleistung passte, aber neun Fehler waren einfach zu viel. Insgesamt landete sie auf Platz zehn, Marie Kast wurde 22. und auch sie haderte mit den Schießleistungen.

Es waren äußerst schwierige Bedingungen. Das stellte auch der Starter fest, der aus Sicht des DAV Ulm das beste Wochenende hatte. Philipp Lipowitz fehlte eigentlich nur ein Sieg zum vollkommenen Glück. Sowohl im Freistil- als auch im Cross-Wettkampf wurde der 18-Jährige Zweiter, jeweils nur ganz knapp hinter den Siegern. (skat)

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