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Regionalliga Südwest

30.04.2018

Rangelei nach dem Spiel des SSV Ulm gegen Koblenz

In dieser Szene verletzte sich Ardian Morina vom SSV Ulm 1846 Fußball am Knie. Er musste behandelt und ausgewechselt werden.
Bild: Horst Hörger

Nach dem Abpfiff der Ulmer Heimpleite gegen die TuS Koblenz geht es heiß her. Der Schiedsrichter steht im Mittelpunkt der Kritik.

Für den SSV Ulm 1846 Fußball geht es in der Regionalliga Südwest eigentlich um nichts mehr und trotzdem war die Stimmung nach der 1:4-Niederlage gegen die TuS Koblenz am Samstag aufgeheizt. Zuerst bekam Schiedsrichter Julius Martenstein von den Ulmer Zuschauern einiges auf die Ohren und dann gab es angeblich noch eine Rangelei zwischen Koblenzer Spielern und einem Zuschauer, der auf sie losgegangen war. So erzählten es Augenzeugen.

Das Spiel selbst war ähnlich hitzig, zumindest in den Zweikämpfen. Neun Gelbe Karten gab es insgesamt. Koblenz spielt noch gegen den Abstieg, das merkte man dem Einsatz der Spieler an. Trotzdem ließen sie sich auffallend oft fallen und blieben dann liegen – nur um wenig später wieder aufzustehen als wären sie einem Jungbrunnen entstiegen. Hart ging es aber zweifelsohne zur Sache. Der Koblenzer Andreas Glockner musste mit einer gebrochenen Rippe vom Feld und Ardian Morina musste wegen einer Knieverletzung mit der Trage ins Stadioninnere gebracht werden.

SSV Ulm verliert mit 1:4 gegen Koblenz

Die Spatzen wurden von den Mätzchen der Gäste angestachelt und ließen sich zu leicht provozieren. Schiedsrichter Martenstein hätte dem Treiben mit einer rigorosen Haltung entgegensteuern können, tat dies aber nur bedingt. Höhepunkt war ein Freistoß der Ulmer in der 80. Minute. Die Koblenzer blockierten minutenlang die Schussbahn und diskutierten mit dem Offiziellen, der sich darauf einließ und sich der Freistoß so hinauszögerte.

Die Szene läutete beim Stand von 1:0 für Koblenz – Dino Bajric hatte in der 58. Minute getroffen – eine denkwürdige Schlussphase ein. Sonderlich konzentriert waren die Spatzen schon die ganze Partie über nicht, die letzten zehn Minuten stellten sie den Betrieb aber praktisch ein. Das Resultat war das 2:0 der Gäste durch den Ex-Ulmer Marco Koch in der 82. Minute und das 3:0 durch Dimitrios Popovits fünf Minuten später. In beiden Szenen konnten die Rheinland-Pfälzer praktisch ungestört vors Ulmer Tor kommen und treffen. Thomas Rathgeber erzielte eine Minute später den Ehrentreffer per Kopf und in der Nachspielzeit lupfte der Koblenzer Dejan Bozic noch den Ball über Spatzen-Torwart Holger Betz zum 4:1-Endstand. Die Englischen Wochen der vergangenen Zeit merkte man den Ulmern an. Das bestätigte auch Trainer Tobias Flitsch: „Das ist menschlich. Schade, dass wir es nicht besser hinbekommen haben.“

SSV Ulm 1846 Fußball:Betz – Kammerbauer, Schindele, Krebs (64. Bradara), Schmidts – Göhlert, Campagna, Bagceci (63. Sauter), Graciotti – Rathgeber, Morina (43. Braig)

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