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Kommunalwahl 2020

03.12.2019

100 Prozent für Stefan Kumpf

Gruppenbild mit Spitzenkandidat Stefan Kumpf (6. von links) und den Gemeinderatskandidaten der CSU in Karlskron.
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Gruppenbild mit Spitzenkandidat Stefan Kumpf (6. von links) und den Gemeinderatskandidaten der CSU in Karlskron.
Bild: CSU Ortsverband Karlskron

Karlskroner Bürgermeister führt auch die CSU-Gemeinderatsliste an. Herbe Verluste kompensiert

Die Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten und der designierten Gemeinderatskandidaten des Karlskroner CSU-Ortsverbandes fand bereits im August zu Mariä Himmelfahrt statt. Die offizielle Nominierung stand freilich noch aus. Diese wurde nun im Zuge der Weihnachtsfeier am Donnerstagabend durchgeführt. Ortsvorsitzender Josef Pramsohler begrüßte dazu rund 50 Gäste im Landgasthof Haas. Nach weihnachtlichem Einstand mit Glühwein-Empfang, Schweinefilet oder Zander begann der offizielle Teil.

Mit der Wahlleitung war der Landtagsabgeordnete Matthias Enghuber betraut. Zuerst stand die Wahl des Bürgermeisterkandidaten an. Der einstimmige Vorschlag seitens der Ortsvorstandschaft lautete erwartungsgemäß, den seit 2014 amtierenden Bürgermeister Stefan Kumpf wieder ins Rennen zu schicken. Der Bürgermeister berichtete über die Erfolge der letzten Jahre. So sei Karlskron „aus der digitalen Steinzeit mit 300kB/s Verbindungsrate durch den VDSL-Ausbau im Heute angekommen“. Dies dürfe jedoch nicht das Ende sein und so spricht Kumpf von der nächsten Ausbaustufe, um die Haushalte durch einen Glasfaseranschluss fit für die Zukunft zu machen. Die Gemeinde dürfe nie wieder soweit abgehängt werden, weshalb es notwendig ist, vorausblickend zu planen und bereits jetzt dieses Thema aufzugreifen.

Weiter berichtete er von abgeschlossenen Projekten wie der in diesem Jahr fertiggestellten Sporthalle, der Beschaffung des neuen HLF20 für die Feuerwehr Karlskron und der Errichtung eines barrierefreien Wohnhauses am Josephenburger Weiher. Nicht weniger wichtig, jedoch meist nicht so prominent seien die zahlreichen kleinen Projekte. Die Modernisierung der Verwaltung, Kanalsanierungen, Straßenbaumaßnahmen oder das bloße Helfen und Unterstützen der Bürger bei den verschiedensten Aufgabenstellungen wurden hier vom Gemeindeoberhaupt genannt.

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Ein Blick in die Zukunft verspricht weitere Projekte, die, wie der Neubau des Kindergartens, die Ansiedlung eines Supermarktes oder das Abwasserkonzept der Zukunft, die für die Bürger von immenser Bedeutung sein werden. Er verschwieg dabei nicht, dass im Falle der Kläranlagenmodernisierung auch Kosten für die Bürger entstehen werden. Diese seien jedoch gut investiert, denn die Bürger und die Natur profitieren von modernen Anlagen. Nach seiner leidenschaftlichen Bewerbungsrede folgte die Wahl. Mit 100 Prozent der wahlberechtigten Stimmen wurde Stefan Kumpf erneut zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Ebenso harmonisch verlief die Wahl der Gemeinderatskandidaten. Nach dem plötzlichen Tod des Fraktionssprechers Bernd Nentwig und dem Ausscheiden von Gemeinderat Tobias Appel musste die Liste neu organisiert werden. Kumpf, der die Liste anführt, wies darauf hin, dass es schier nicht möglich sei, diese Verluste einfach zu ersetzen. Dennoch sei es gelungen, eine kompetente Liste mit Männern und Frauen aus allen Ortsteilen, mit den verschiedensten Berufen, Lebensverhältnissen und Interessen aufzustellen. „Jeder dieser Kandidaten ist absolut wählbar und wäre eine wichtige Bereicherung für den Gemeinderat“, so der Bürgermeister. Die Kandidaten bekamen die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen. Auch Wahlleiter Matthias Enghuber lobte die Liste, welche eine stimmige Durchmischung und ein Durchschnittsalter von 39,6 Jahren aufweist. Mit viel Applaus quittierten die Gäste der Versammlung die Vorstellung der Bewerber und stimmten der Liste inklusive der Listenreihung mit 100 Prozent zu.

Bevor die Gesellschaft in den gemütlichen Teil der Weihnachtsfeier einstieg, überreichten Bürgermeister Stefan Kumpf und Ortsvorsitzender Josef Pramsohler der Schriftführerin Sylvia Frank ein Präsent. Die Vorbereitung der Wahlen für die Bewerber um das Bürgermeisteramt und den Gemeinderat sei eine Mammutaufgabe.

Den gelungenen Abend ließen die Christsozialen mit der Versteigerung von Gutscheinen und vielen politischen Tischgesprächen ausklingen. (nr)

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