Newsticker
RKI-Chef Wieler: "Wird noch schwieriger, das Virus im Zaum zu halten"
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Audi: Erneut Kurzarbeit in der Produktion in Ingolstadt

Ingolstadt

23.02.2021

Audi: Erneut Kurzarbeit in der Produktion in Ingolstadt

Die Wirtschaft geht durch stürmische Zeiten. Audi meldet erneut Kurzarbeit an.
Bild: Frank Leonhardt/dpa

Von der Kurarbeit bei Audi sind 16.000 Mitarbeiter betroffen - die meisten davon am Standort Ingolstadt. Diesmal stehen alle Bänder still. Doch ab wann und wie lange?

Für März meldet der Automobilhersteller Audi für mehr als 16.000 Beschäftigte Kurzarbeit an. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag den Mitarbeitern übers Intranet mit. Demnach sollen vor allem Mitarbeiter aus der Fahrzeug-Produktion und den tangierenden Bereichen am Standort Ingolstadt betroffen sein. Vom 1. bis zum 7. März werden die Bänder – diesmal auf allen drei Montagelinien und in allen Schichten – stillstehen. Grund dafür soll die weiterhin massiv eingeschränkte Liefersituation bei Halbleitern sein, die bereits seit Anfang des Jahres herstellerübergreifend für erhebliche Störungen in der weltweiten Automobilindustrie sorgt.

Ingolstadt: Von der Kurzarbeit bei Audi sind noch andere Bereiche betroffen

Die Fahrzeug-Produktion in Neckarsulm sei nach jetzigem Stand hingegen nicht von den Arbeitsausfällen betroffen, da das Werk den Chip-Mangel aufgrund des Fahrzeugvolumens abfedern könne, heißt es im Intranet. Nur wenige Mitarbeiter aus dem Presswerk in Neckarsulm würden in Kurzarbeit gehen, bedingt durch einen kurzfristigen Produktionsstopp in Brüssel im Februar. Im Neckarsulmer Presswerk werden Teile für ein in Belgien produziertes Modell gefertigt.

Durch die Verlängerung des bundesweiten Lockdowns bis 7. März betrifft die Kurzarbeit, wie schon im Februar, unter anderem auch wieder die Audi Gastronomie, die Audi Foren, die Fahrzeugauslieferung und den Mobilitätsservice. Darüber hinaus sind im März zum Beispiel das Kundendienstcenter und die Fahrzeugaufbereitung betroffen.

Das Unternehmen verspricht, die komplexe wirtschaftliche Situation sowie die Lage an beiden Standorten weiterhin genau zu beobachten und eng mit dem Betriebsrat zusammenzuarbeiten. (nr)
 

Lesen Sie auch:


Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren