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Karlshuld

19.02.2015

Die beste Partei für die stärkste Region

Beim Einmarsch im Scharfen Ecke in Karlshuld: Ingolstadts Oberbrügermeister Christian Lösel zusammen mit der Ortsvorsitzenden Rita Schmidt.
Bild: Norbert Eibel

Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel zeigt in Karlshuld Strategien für eine erfolgreiche Zukunft auf

Es darf auch gern ein bisserl derber sein, das ist die goldene Regel beim politischen Aschermittwoch. Christian Lösel allerdings wollte keine Plattitüden verbreiten, mit einer Anekdote zum Einstieg hatte er die Lacher auf seiner Seite und das Eis im Saal gebrochen. Als ihn CSU-Kreisvorsitzender Alfred Lengler vor etlichen Wochen eingeladen habe, in Karlshuld zu reden, sei er zunächst sprachlos gewesen. „Doch dann habe ich mir gesagt, wenn der Michail Gorbatschow zusammen mit dem Helmut Kohl in der Sauna war, dann halt’ ich es auch mit dem Alfred Lengler im Scharfen Eck aus.“ Lösel wollte diese Nähe aber keineswegs zweideutig verstanden wissen, sondern ganz im Zeichen der regionalen Zusammenarbeit

„Näher am Menschen“ laute das Motto seiner Partei und diese Bürgernähe ist für den CSU-Politiker Verpflichtung. „Dann brauchen wir auch keine Haudraufreden und wir brauchen uns nicht mit den anderen Parteien auseinanderzusetzen, sonder ausschließlich mit dem Wohl und Wehe des Wählers.“

Das Hohelied auf die CSU belegte Lösel mit Zahlen: Laut einer aktuellen Umfrage des Bayerischen Rundfunks sind 69 Prozent der Bayern mit der Staatsregierung zufrieden – die höchste Zustimmung in ganz Deutschland. Und für 71 Prozent ist Horst Seehofer ein guter Ministerpräsident. „Das sollte uns nicht übermütig machen, aber Verlässlichkeit zeichnet sich aus. Wir brauchen keine Experimente“ glaubt Lösel. Bayern und insbesondere die Region sei ein Ort der Stabilität in turbulenten Zeiten mit dem stärksten Wirtschaftswachstum gepaart mit der niedrigsten Schuldner- und Insolvenzquote.

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Drei Faktoren sind für den Schanzer Rathauschef ausschlaggebend für diese Tugenden: stabile, verlässliche und zukunftsorientierte Politik. Als Beispiel, das die Menschen derzeit bewege, nannte er die Asylproblematik. Man müsse mit dem Thema verantwortungsbewusst umgehen, zugleich aber die Interessen der Bürger nicht aus den Augen verlieren. Deshalb gelte die altbewährte Linie: „Wer hier dauerhaft bleiben will, muss sich integrieren!“

Solide Politik zeichnet sich für Christian Lösel nicht zuletzt durch solide Finanzen aus. „Die Frage ist doch, warum läuft es woanders so viel schlechter als bei uns?“ Man müsse nicht bis nach Griechenland blicken. Bayern habe zum elften Mal in Folge einen ausgeglichen Haushalt vorgelegt, müsse aber 4,5 Milliarden Euro Länderfinanzausgleich zahlen. „Finanzminister Markus Söder hat da unsere volle Unterstützung, dies zu ändern. Es kann nicht angehen, dass andere Bundesländer Leistungen anbieten, die unsere Bürger nicht haben.“

Und schließlich gehe es um Zukunftslösungen. Mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur müsse eines der strategischen Probleme in der Region 10 gelöst werden. Täglich, zählte Lösel auf, pendeln bis zu 300000 Fahrzeuge über die Stadtgrenzen. „Das zeigt die starken Verflechtungen und beweist, dass es kein Thema Ingolstadts alleine ist.“ Der Audi-Bahnhalt am Stammwerk, der im Dezember 2019 eröffnet wird, und der ÖPNV-Gemeinschafstarif möglicherweise schon zum Jahresende sollen Impulse geben. In weiteren Schritten müssten dann Infrastruktur und Verbindungen ausgebaut werden.

Nur mit klugen Strategien, beschwor Lösel, könne die Wachstrumsregion erfolgreich weiter wachsen. „Wir müssen deshalb gemeinsam an einem Strang ziehen.“

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